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Tablet-PC: Preisgünstige iPad-2-Rivalen von Medion, Acer, Asus & Co.

Aldi-Tablet und Co.: Preisgünstige iPad-2-Rivalen

19.12.2011, 16:29 Uhr | Christian Fenselau

Tablet-PC: Preisgünstige iPad-2-Rivalen von Medion, Acer, Asus & Co.. Tablet-PC Medion Lifetab, Lenovo Ideatab und Blackberry Playbook (Quelle: Hersteller)

Immer mehr günstige Tablet-PC machen Apples iPad 2 Konkurrenz. (Quelle: Hersteller)

Das Interesse an Tablet-PC wächst auch jenseits des Apple iPad – das hat der spektakuläre Ausverkauf des HP Touchpad zum Stückpreis von 99 US-Dollar gezeigt als auch der Verkaufsstart des ersten Aldi-Tablets Medion LifeTab. Bis dahin hatten nur wenige zur Apple-Konkurrenz gegriffen, denn in den Regalen stand größtenteils Unausgereiftes. Doch nun steigen auch in Preisklassen deutlich unter Apple-Niveau Modellvielfalt und Qualität. Wir zeigen die interessantesten Tablet-PC für kleines Geld.

Zwischen 450 und 750 Euro wird für ein Apple iPad 2 fällig, je nach Ausstattung. Vereinzelt sind zwar noch Restbestände der ersten iPad-Generation günstig zu haben, doch ein Tablet-PC von Apple bleibt in jedem Fall ein teurer Spaß. Das wird sich auch mit dem für 2012 erwarteten iPad 3 nicht ändern. Dabei ist selbst der Primus unter den Tablet-PC nicht ohne Makel. Analog zum iPhone lässt der Browser des iPad 2 überall dort hässliche Lücken, wo eigentlich eine Flash-Animation ablaufen sollte. Eine USB-Buchse fehlt genauso wie ein Speicherkartenslot, die Kamera ist mau und die Bildschirmauflösung vergleichsweise gering. Viele Tablet-Fans wollen sich zudem nicht dem Apple-Zwang zu Registrierung, iTunes und zensiertem App Store ausliefern.

Billig-Tablet-PC meist unbrauchbar

Wessen Schmerzgrenze bei 400 Euro liegt, dem bieten sich bereits heute einige Tablet-PC anderer Hersteller an. Bislang waren die meisten unter ihnen dennoch kein Schnäppchen: Hakelige Touchscreen-Bedienung, lahmer Prozessor, miese Verarbeitung, schweres und dickes Gehäuse oder ein veraltetes Betriebssystem verdarben häufig den Spaß. Tablet-PC, die mit dem Betriebssystem Android Version 2 laufen, fehlt in der Regel der Zugang zum Android Market, was die Versorgung mit Apps deutlich erschwert. Die Billigsten sind zwar schon für unter 200 Euro zu haben, vereinen aber all diese Ärgernisse. So bleibt die Neuanschaffung bald ungenutzt in der Ecke liegen.

Brauchbare Tablets für unter 400 Euro

Im Markt ist allerdings viel Bewegung: Mit Android 3 und neuerdings Android 4 hat Google ein voll Tablet-taugliches Betriebssystem vorgelegt, das von den Herstellern gut angenommen wird. Die Auswahl an bezahlbaren Mittelklasse-Tablets, die den unbrauchbaren Billigheimern weit überlegen und dem Apple-Vorbild zumindest nahe kommen, ist deutlich gestiegen. So verkaufte Aldi Anfang Dezember bundesweit das Medion Lifetab P9514, das in ersten Tests überzeugte. Das Medion-Tablet kostet 399 Euro und war sehr gut ausgestattet – wenig verwunderlich, dass es in vielen Filialen relativ schnell vergriffen war. Wer die Aktion verpasste, muss auf das nächste Angebot warten, denn momentan ist das Lifetab nicht über den Medion-Onlineshop bestellbar.

Aber es gibt auch andere brauchbare Tablets: So haben die Notebook-Granden Acer und Asus mit EeePad und Iconia Tab Tablets der 10-Zoll-Klasse im Programm. Die Preisliste für das Motorola Xoom beginnt unterhalb von 400 Euro, wenn man nicht die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, sondern die tatsächlichen Straßenpreise als Vergleichsmaßstab nimmt. Noch günstiger zu haben ist der Archos 101 G9 für deutlich unter 300 Euro. Allerdings ist der französische Hersteller bisher noch nicht mit konkurrenzfähigen Tablets aufgefallen. Die neue G9-Serie verspricht zumindest Besserung mit aktuellem Android-System und schnellem Prozessor.

Hersteller legen nach

Die 400-Euro-Tablets sind zwar deutlich besser als die unausgegorene Billigware in der Preisklasse um 200 Euro, an die Handlichkeit des iPad kommen sie nach wie vor nicht heran, da sie allesamt dicker und schwerer sind. Doch einige Hersteller haben inzwischen nachgelegt und die Nachfolge-Generation vorgestellt – Motorola mit dem Xoom 2 oder Toshiba mit dem AT-200. Die neuen Modellserien sind dünner sowie deutlich im Gewicht reduziert und dadurch wesentlich handlicher. In dieser Liga spielt auch Samsung mit gleich mehreren Galaxy-Tab-Modellen zwischen 5 und 10 Zoll. Sie liegen allerdings auch preislich eher im Bereich des iPad, zumindest in den ersten Monaten nach dem Marktstart.

Auswahl steigt, Preise rutschen

Für weniger als 250 Euro wird man in absehbarer Zeit kein brauchbares Tablet bekommen. In der Preisklasse zwischen 300 und 400 Euro hingegen zeichnet sich jedoch schon jetzt ein heißer Kampf ab, der dem Kunden in den nächsten Monaten eine stetig wachsende Auswahl an Mittelklasse-Geräten auf Android-Basis bescheren dürfte. Der Einstieg in die Tablet-Premium-Klasse, sei es mit einem Apple iPad, Toshiba AT200, Sony Tablet S oder Samsung Galaxy Tab, wird aber weiterhin kaum unter 500 Euro kosten.

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