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Azubis sollten schrittweise vorsorgen

Altersvorsorge  

Azubis sollten schrittweise vorsorgen

03.04.2009, 12:33 Uhr | dpa / t-online.de, t-online.de , dpa

Azubis sollten zuerst geförderte Angebote nutzen (Foto: ddp)Azubis sollten zuerst geförderte Angebote nutzen (Foto: ddp) Auszubildende und andere Berufsanfänger sollten die Altersvorsorge Schritt für Schritt angehen. Denn die Vorsorge mit eigenen Mitteln sei wichtig - man dürfe sich aber nicht in jungen Jahren auf zu viele Verträge festlegen, sagte Eberhard Beer von der unabhängigen Beraterorganisation "Die Alten Hasen". Die ehemaligen Bankkaufleute beraten Verbraucher in Fragen zu Versicherung und Vorsorge.

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Geförderte Altersvorsorge nutzen

"Man muss es langsam aufbauen - sonst wird man schnell unbeweglich und hat am Monatsende nicht mehr genug übrig", sagte Beer. Dennoch sei es sinnvoll, so früh wie möglich anzufangen. Mit Beginn eines Ausbildungsverhältnisses sollten junge Leute zunächst alle Angebote nutzen, die sie nicht allein finanzieren müssen. Mehrere geförderte Produkte stehen dabei zur Auswahl, etwa die Vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers. Ob Azubis diese Zahlungen vom Chef zustehen, steht im Tarif- oder Arbeitsvertrag. Zum Beispiel in Ostdeutschland würde die Hilfe für einen ersten Vermögensaufbau aber nur noch wenig gezahlt, sagte Beer.

Riesterrente empfehlenswert

In einem zweiten Schritt sollten Vorsorge-Anfänger die Riester-Förderung nutzen. Dabei schießt der Staat zu einer Rentenversicherung, einem Bank- oder einem Fondssparplan Geld zu. Besonders für Eltern ist die Förderung attraktiv, weil es für Kinder Geld obendrauf gibt. "Erst später, bei höherem Gehalt, kommt dann die betriebliche Altersvorsorge infrage", sagte Beer. Weitere Formen der privaten Altersvorsorge sollten erst in Erwägung gezogen werden, wenn diese unter Dach und Fach sind oder nicht genutzt werden können.

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