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Bundestag beschließt Wohn-Riester

Riesterrente  

Bundestag beschließt Wohn-Riester

27.08.2008, 12:27 Uhr | jdc, AFP , t-online.de

Mit Wohn-Riester können auch Häuslebauer fürs Alter vorsorgen (Foto: Archiv)Mit Wohn-Riester fürs Alter vorsorgen (Foto: Archiv) Erspartes aus der staatlich bezuschussten Riesterrente darf künftig auch für den Hausbau oder den Kauf von Immobilien verwendet werden. Der Bundestag beschloss am Freitag in Berlin den sogenannten Wohn-Riester, mit dem mietfreies Wohnen im Alter gefördert werden soll.

Schritt für Schritt erklärt - Der Wohn-Riester
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Geld aus Riester-Verträgen für Immobilienkauf nutzen

Die Regelung sieht vor, dass Verbraucher mit dem Geld aus Riester-Verträgen wie Banken- oder Fondssparplänen auch einen Hausbau oder Wohnungskauf finanzieren dürfen. Dafür müssen die Sparer die Immobilie allerdings selbst nutzen. Bis Ende 2009 gilt zudem eine Übergangsregelung, nach der Riester-Verträge erst ab 10.000 Euro für den Immobilienkauf verwendet werden dürfen.

Kritik: Wohn-Riester viel zu komplex

Der Deutsche Mieterbund (DMB) kritisierte das neue Gesetz heftig. "Das Eigenheimrentengesetz enthält eine Reihe von schweren Geburtsfehlern und ist ein wahres Bürokratiemonster", erklärte DMB-Präsident Franz-Georg Rips in Berlin. Eine Schwachstelle sei, dass der Wohn-Riester nicht für Wohnungen gelte, die der Eigentümer vermieten will. "Gerade die vermietete Wohnung liefert laufende Einnahmen zur Altersvorsorge", erklärte Rips. Deswegen müsse auch vermietetes Wohneigentum in die Riester-Förderung einbezogen werden. Ein weiterer Fehler sei, dass der altersgerechte Umbau von Wohnungen bei der gesetzlichen Neuregelung völlig außen vor gelassen wurde, erklärte Rips weiter.

Wohn-Riester nicht auf alle Immobilien anwendbar

Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) kritisierte ebenfalls, dass der Wohn-Riester nicht auf Mietimmobilien angewendet werden kann. Die Wahlfreiheit der Bürger bei der privaten Altersvorsorge werde so eingeschränkt, erklärte BSI-Präsident Lutz Freitag. Insgesamt sei der Wohn-Riester jedoch "eine attraktive Möglichkeit für die private Altersvorsorge".

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