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Ökonom warnt vor Beitragssteigerung

Betriebsrente  

Ökonom warnt vor Beitragssteigerung

01.03.2010, 21:51 Uhr | jdc, dpa-AFX

Betriebsrentner müssen bei ihrem Krankenkassenbeitrag Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil bezahlen (Foto: Archiv)Betriebsrentner müssen bei ihrem Krankenkassenbeitrag Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil bezahlen (Foto: Archiv) Ruheständler mit Betriebsrente müssen zum Start des Gesundheitsfonds 2009 mit höheren Beiträgen für die gesetzliche Krankenversicherung rechnen. "Für Rentner mit recht hoher Betriebsrente und durchschnittlicher gesetzlicher Rente können die Mehrausgaben bei 1000 Euro und mehr im Jahr liegen", sagte der Leiter des Münchner Instituts für Gesundheitsökonomik, Günter Neubauer, der "Bild"-Zeitung.

Betriebsrentner zahlen Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil

Bei seinen Berechnungen gehe er von einem einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent aus. Hintergrund der Überlegungen ist, dass auf Betriebsrenten sowohl der Arbeitgeber- als auch der Arbeitnehmerbeitrag zur Krankenversicherung zu zahlen ist - und befürchtete Steigerungen deshalb besonders stark zu Buche schlagen.

Bundesregierung hält Berechnungen für "nicht nachvollziehbar"

Das Bundesgesundheitsministerium und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) reagierten skeptisch. "Das ist nicht nachvollziehbar", sagte eine Ministeriumssprecherin. Heute flössen rund 70 Prozent der gesamten Kassen-Einnahmen von Betriebsrentnern an große Versorgerkassen mit relativ hohen Beitragssätzen. Ein möglicher Anstieg beim Einheitssatz 2009 im Vergleich zum Durchschnittssatz von heute würde demnach für die Mehrheit dieser Gruppe gar nicht so deutlich durchschlagen.

Extremvarianten bei Betriebsrenten

Florian Lanz, Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, sagte: "Da wurden theoretische Extremvarianten zusammengebracht, zumal heute noch niemand weiß, wie hoch der Beitragssatz 2009 sein wird." Derartige Kostensteigerungen würden vermutlich Einzelfälle bleiben.

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