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Schutz in Riester-Verträgen reicht nicht aus

Berufsunfähigkeitsversicherung  

Schutz in Riester-Verträgen reicht nicht aus

01.03.2010, 20:11 Uhr | jdc, t-online.de, dpa, dpa-tmn

Rückenleiden können zur Berufsunfähigkeit führen (Foto: Archiv)Rückenleiden können zur Berufsunfähigkeit führen (Foto: Archiv) Ein Zusatzschutz gegen Berufsunfähigkeit im Riester-Vertrag reicht nicht für sinnvolle Absicherung aus. Wer zum Beispiel in diesem Jahr den geförderten Höchstbeitrag von 2100 Euro einzahlt, könnte nur 315 Euro davon für den Zusatzschutz aufwenden. Für einen ausreichenden Berufsunfähigkeitsschutz sei das nicht genug, schreibt die Stiftung Warentest im neuen Sonderheft "Altersvorsorge".

15 Prozent reichen nicht für ausreichenden Schutz

Hintergrund ist, dass bei Riester-Verträgen nur ein Teil des Betrags in den Zusatzschutz fließt - der Gesetzgeber fördert die Verträge mit dem Ziel der Altersvorsorge. Die Anbieter begrenzen den Anteil den Angaben nach meist auf 15 Prozent, also auf 315 Euro im Jahr - was einem monatlichen Beitrag von nur 26,15 Euro entspricht. Die Vorsorge gegen Berufsunfähigkeit werde auf diesem Weg "immer viel zu dürftig ausfallen", berichtet die Organisation.

Vertragsbedingungen der BU-Versicherung besonders wichtig

"Für 2000 Euro Berufsunfähigkeitsrente muss ein dreißigjähriger Büroangestellter rund 100 Euro im Monat zahlen", sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Aber wichtiger als die Beitrags- oder Rentenhöhe seien die Vertragsbedingungen einer BU-Versicherung, erläutert Nauhauser im Gespräch mit t-online.de/wirtschaft.

Zusatz-BUs nur bei Riester-Rentenversicherungen

Grundsätzlich ist ein solcher Zusatzschutz nur bei Abschluss einer Rentenversicherung möglich. Über Bank- oder Fondssparpläne - die beiden anderen Wege zu riestern - ist nicht möglich. "Vor allem für jüngere Sparer sind diese Varianten aber viel sinnvoller", sagt Nauhauser. Denn auf längere Sicht würden Riester-Rentenversicherungen nicht so viel Rendite erwirtschaften wie Fondssparpläne und in Punkto Flexibilität deutlich schlechter abschneiden als die ebenfalls sicheren  Banksparpläne .

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