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Steuer-ID: Rentner sollten ihre Steuerpflicht besser genau prüfen

Neue Steuer-ID  

Rentner: Steuerpflicht besser genau prüfen

17.12.2008, 16:51 Uhr | lgs, t-online.de , dpa-tmn

Auch Rentner können ins Visier des Fiskus geraten. (Foto: dpa)Auch Rentner können ins Visier des Fiskus geraten. (Foto: dpa) Rentner sollten jetzt ihre Steuerpflicht prüfen. Denn der Fiskus kann künftig besser kontrollieren, ob Ruheständler veranlagungspflichtig sind oder nicht. Darauf weist die Bundessteuerberaterkammer in Berlin hin. Hintergrund ist die neue Steuer-Identifikationsnummer, die Steuerzahler in den vergangenen Wochen und Monaten vom Bundeszentralamt für Steuern erhalten haben. Sie muss künftig bei jedem Kontakt mit den Finanzbehörden angegeben werden.

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Steuerliche Erfassung wird für den Fiskus leichter

Im Zuge der neuen Regelung sind die Rentenversicherungen außerdem verpflichtet, die Rentenempfänger der Bundesbehörde mitzuteilen - die steuerliche Erfassung der Ruheständler wird damit für den Fiskus leichter. Wer nur eine gesetzliche Rente bis zu einem Betrag von 18.900 Euro jährlich erhält und keine weiteren Einkünfte erzielt, ist den Angaben nach großer Wahrscheinlichkeit nach nicht steuerpflichtig. Bislang nicht erfasste Rentner werden daher möglicherweise bald zur Abgabe einer Steuererklärung aufgefordert.



Nummer bleibt noch 20 Jahre nach dem Tod bestehen

Das Bundeszentralamt für Steuern hat ab August 2008 jedem amtlich registrierten Bundesbürger eine unveränderliche, persönliche Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) zugeteilt, die erst 20 Jahre nach dem Tod wieder gelöscht wird. So will der Fiskus die Steuerverwaltung vereinfachen sowie den Steuerbetrug bekämpfen. Auch Neugeborene und Kleinkinder bekommen die Steuer-ID, die elf Ziffern hat. Nach einer Übergangszeit soll sie die bisherigen, herkömmlichen Steuernummern ersetzen und zudem den Start der "elektronischen Lohnsteuerkarte" im Jahr 2011 ermöglichen.

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