Sie sind hier: Home > Finanzen > Altersvorsorge > Rentenbesteurung >

Forscher kritisieren Rentenprognosen der Regierung

Gesetzliche Rente  

Forscher kritisieren Rentenprognosen der Regierung

20.01.2009, 12:25 Uhr | jdc, dpa-AFX, t-online.de

Rechnet die Bundesregierung bei den Rentenprognosen zu optimistisch? (Foto: imago)Rechnet die Bundesregierung bei den Rentenprognosen zu optimistisch? (Foto: imago) Die Rentenprognosen der Bundesregierung sind nach Ansicht von Wissenschaftlern zu optimistisch. Das Armutsrisiko künftiger Rentner werde systematisch unterschätzt. Zu diesem Schluss kommen die Wissenschaftlerinnen Prof. Barbara Riedmüller und Michaela Willert von der Freien Universität Berlin.

Finanz-Irrtümer - Mit dem Sparen kann man sich Zeit lassen. Wirklich?
Altersvorsorge - Häufig vorkommende Renten-Irrtümer
Von Bismarck bis Rürup - Die Geschichte der Rente
Hintergrund - Rentenerhöhung, Ost-West-Vergleich & Riester-Faktor

Annahmen gehen an realen Erwerbsbiografien vorbei

"Da wird massiv schön gerechnet", sagte Willert. Die Forscherinnen hatten im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung den Alterssicherungsbericht 2005 der Bundesregierung und die Studie Altersvorsorge in Deutschland unter die Lupe genommen. Die Berechnungsbasis der Prognosen bildeten sehr lange Erwerbszeiten von 45 Jahren, die keine Arbeitslosigkeit beinhalten, eine 100-prozentige Abdeckung durch Riester-Vorsorge sowie eine weitere zusätzliche Privatrente, so die Politikwissenschaftlerinnen. Solche Annahmen gingen an vielen realen Erwerbsbiografien vorbei. Dies sei "keine Grundlage für eine transparente Sozialpolitik".

Geringverdiener benachteiligt

In Deutschland bekämen ausgerechnet Geringverdiener im Alter auch bezogen auf ihr geringes Einkommen proportional weniger Rente als Besserverdiener. Diese Benachteiligung sei in den westlichen Industrieländern einmalig, dies belege eine OECD-Studie. So erhalten Durchschnittsverdiener, die 2030 in Rente gehen, den Prognosen zufolge 72,6 Prozent ihres früheren Nettoeinkommens als Rente ausgezahlt. Wer nur zwei Drittel des Durchschnittseinkommens verdient hat, komme auf ein Netto-Rentenniveau von 68,6 Prozent. Besserverdienende, die um ein Drittel über dem Durchschnittseinkommen lagen, erhalten hingegen 75,8 Prozent.

Mehr zum Thema gesetzliche Rente:
Politikerprognose - Renten steigen 2009 stärker als in den Vorjahren
Rentenkonto - Falsche Daten können Rente schmälern
Neue Steuer-ID - Rentner sollten Steuerpflicht besser genau prüfen
Rentenanhebung - Proteste gegen die Rente mit 67
Archiv -

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Showtime! Jetzt bis zu 33% auf Teufel Sound sparen
Angebote sichern
Anzeige
Jetzt Gutschrift sichern und digital fernsehen!
jetzt bei der Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe