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Anlagetipps für ausgezahlte Lebensversicherungen

Private Altersvorsorge  

Anlagetipps für ausgezahlte Lebensversicherungen

03.03.2009, 15:56 Uhr | jdc, dapd , t-online.de

Welche Anlagen sind für eine ausgezahlte Lebensversicherung sinnvoll? (Foto: imago)Welche Anlagen sind für eine ausgezahlte Lebensversicherung sinnvoll? (Foto: imago) Wer zu Beginn des Ruhestandes seine Lebensversicherung ausgezahlt bekommt, muss sich entscheiden, wie er das Geld am günstigsten verwendet. Für ein regelmäßiges Zusatzeinkommen bieten sich nach einer Übersicht der ING-DiBa besonders drei Varianten an: die private Sofortrente, der Bankauszahlplan und ein Fondsentnahmeplan. Die drei Möglichkeiten haben jeweils ihre Vor- und Nachteile.

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Sofortrente lohnt für Langlebige

Die Sofortrente bedeutet nach den Angaben der Bank zwar eine sichere Rentenzahlung bis zum Lebensende. Überschussbeteiligung und Rentenerhöhungen sind aber nicht garantiert. Zudem müssten die Versicherten sehr viel älter werden als der Bevölkerungsdurchschnitt, um mit der Police ein gutes Geschäft zu machen, und für die Erben bleibe in der Regel nichts übrig.

Bankauszahlplan sichere Anlage

Der Bankauszahlplan bietet ein verlässliches festes Zusatzeinkommen für einen begrenzten Zeitraum, zum Beispiel für zehn oder 20 Jahre. Der beim Abschluss festgelegte Zinssatz gilt in der Regel für die gesamte Laufzeit; bleibt nach dem Tod des Begünstigten Geld übrig, bekommen es die Erben. Die Sicherheit der Anlage ist hoch, da sie als Spareinlage gilt.



Flexibilität mit Fondsentnahmeplan

Durch Flexibilität zeichnet sich der Fondsentnahmeplan aus. Anders als bei den vorgenannten Anlageformen sind auch zusätzliche Entnahmen jederzeit möglich. Nachteil dieser Variante ist nach Angaben der Bankexperten allerdings, dass es nur solange Geld gibt, wie ein Guthaben vorhanden ist.

Aufteilung auf mehrere Fonds empfehlenswert

Eine Möglichkeit sei, das Geld deshalb auf mehrere Fonds aufzuteilen: Ein Geldmarktfonds sichert zum Beispiel die Entnahmen für die nächsten zwei Jahre ab. Kurz laufende Rentenfonds halten die Mittel für die Jahre drei bis fünf vor, gemischte Fonds das Geld für die Jahre sechs bis zehn. Der Rest steckt in Aktienfonds für die Zeit danach. Nach zwei Jahren füllen die Anleger den Geldmarktfonds aus dem Kurzläufer-Rentenfonds auf, diesen aus den gemischten Fonds und so weiter. Dadurch könnten sie auch Rückschläge bei den Aktien wie in der gegenwärtigen Finanzkrise aussitzen.

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