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Verbraucher können bis zu 50.000 Euro sparen

Wohn-Riester  

Verbraucher können bis zu 50.000 Euro sparen

21.01.2009, 14:56 Uhr | jdc, dpa , dpa-tmn , AFP , t-online.de

Immobilie - eine werthaltige Anlage (Foto: Archiv) Immobilie - eine werthaltige Anlage (Foto: Archiv) Wer jetzt für den Bau oder Kauf seines Eigenheims die neuen Wohn-Riester-Darlehen nutzt, kann mit staatlichen Zulagen, Steuervorteilen und Zinsersparnis bis zu 50.000 Euro sparen. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift "Finanztest", die für ihre Februar-Ausgabe erstmals Angebote für Wohn-Riester getestet hat.

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Nur wenige Anbieter

Bisher gibt es allerdings nur wenige Banken, Bausparkassen und Versicherer, die solche Riester-Kredite anbieten. Die meisten wollen vorerst keine eigenen Riester-Darlehen anbieten oder planen sie erst im Jahresverlauf.

Wie ein Immobilienkredit

Wohn-Riester-Darlehen sind ganz normale Immobilienkredite, für die Kreditnehmer Raten aus Zins und Tilgung zahlen. Doch für die Tilgung eines Riester-Darlehens bekommen Hauseigentümer Zulagen und Steuervorteile wie für einen Riester-Sparvertrag. Voraussetzung ist, dass sie ihr Eigenheim nach 2007 gebaut oder gekauft haben und selbst nutzen.

Effektivzins von 4,45 Prozent bei einem Anbieter

Stiftung Warentest nahm sechs Angebote unter die Lupe. Bei dem herangezogenen Modellfall kauft ein Ehepaar mit zwei Kindern für 200.000 Euro ein Haus und benötigt 150.000 Euro Kredit. Die Zinsbindung soll bei einer monatlichen Belastung von 900 Euro zehn Jahre betragen. Günstigster Anbieter im Test war die Landesbausparkasse (LBS) Baden-Württemberg. Mit einem Effektivzins von nur 4,45 Prozent war ihr Riester-Darlehen Mitte Dezember günstiger als ein herkömmliches Darlehen bei vielen Internetvermittlern. Bester bundesweiter Anbieter war die Allianz mit einem Effektivzins ab 4,5 Prozent.

Verbraucherschützer warnen vor übereilten Abschlüssen

Verbraucherschützer hatten zuvor bereits vor voreiligen Vertragsabschlüssen für Wohn-Riester-Produkte gewarnt und Häuslebauern geraten, noch auf bessere Angebote zu warten. Die Entscheidung für den "Wohn-Riester" ist weitreichend: Um die Förderung zu nutzen, müssen Sparer die Immobilie selbst als Altersvorsorge nutzen.

Fördergelder müssen bei Verkauf zurück gezahlt werden

Wer Haus oder Wohnung also verkauft und nicht innerhalb von vier Jahren eine neue selbst genutzte Immobilie anschafft, muss die Fördergelder zurückgeben. Hinzu komme, dass bei den ersten auf dem Markt erhältlichen Bauspartarifen die Rendite mau ist, urteilen die Verbraucherschützer. Der Vorteil von ihnen sei allein die staatliche Förderung.

Abwarten kann Vorteile bringen

"Wer mit einem Abschluss eines Sparvertrags noch wartet, kann daher der Gewinner sein", sagt Anlageexperte Thomas Bieler. Bei den Darlehen sei ein Vergleich schwer, denn die Banken hielten sich mit Angeboten noch zurück.

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