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Freiwillige Beiträge lohnen sich nicht immer

Gesetzliche Rente  

Freiwillige Beiträge lohnen sich nicht immer

01.04.2009, 18:48 Uhr | jdc, dpa-tmn

Bei freiwilligen Beiträgen zur Rente gilt es genau zu kalkulieren (Montage t-online.de / Fotos: imago)Bei freiwilligen Beiträgen zur Rente gilt es genau zu kalkulieren (Montage t-online.de / Fotos: imago) Verbraucher sollten vor einer rückwirkenden Einzahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung genau nachrechnen, ob sich dieser Schritt lohnt. In vielen Fällen sei es sinnvoller, das Geld in eine eigenständige private Vorsorge zu stecken, rät Peter Lischke von der Verbraucherzentrale Berlin. "Diesen Rat geben selbst Leute von der gesetzlichen Rentenversicherung in Gesprächen", sagt Lischke. Der Grund sei, dass gute Produkte der privaten Altersvorsorge kostengünstiger und lukrativer seien.


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Rückwirkende Einzahlung für manche lohnend

Für manche Menschen könne es sich aber lohnen, rückwirkend für das Jahr 2008 Beiträge einzuzahlen. Die Frist dafür läuft am 31. März ab. "Wenn zum Beispiel bis zur Erwerbsunfähigkeitsrente nur noch drei Jahre fehlen, wäre es blödsinnig, nicht einzuzahlen", erklärt Lischke. Auf diese Möglichkeit hat die Deutsche Rentenversicherung in Berlin hingewiesen. Durch freiwillige Beiträge könnten die spätere Rente erhöht und Wartezeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung erfüllt oder Ansprüche aufrechterhalten werden. So könnten beispielsweise durch freiwillige Beiträge trotz verminderter Erwerbsfähigkeit Ansprüche auf eine Rente gesichert werden. Die Höhe der Beiträge kann frei zwischen dem Mindestbeitrag von 79,60 und dem Höchstsatz von 1054,70 Euro monatlich gewählt werden

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