Gesetzliche Rente  

Krise trifft Rentenkassen 2010

14.07.2009, 19:25 Uhr | jdc, dapd, t-online.de

Die Deutsche Rentenversicherung (Foto: imago)Die Deutsche Rentenversicherung (Foto: imago) Die Krise wird im kommenden Jahr ein Loch von etwa vier Milliarden Euro in die Rentenfinanzen reißen. Das Defizit kann aber nach jetzigem Stand ohne Beitragserhöhung aus den Rücklagen gedeckt werden. Diese Prognose gab die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ab. #


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Weniger Rentenbeiträge wegen höherer Arbeitslosigkeit

Die Rücklage werde im kommenden Jahr um vier auf etwa zwölf Milliarden Euro zusammenschmelzen, sagte DRV-Direktor Axel Reimann voraus. Hintergrund ist die Erwartung der Regierung, dass die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr deutlich steigt. Für Arbeitslose - vor allem für Langzeitarbeitslose - erhält die Rentenversicherung erheblich weniger Beiträge als für Arbeitnehmer. Trotzdem hätten die Rentenkassen aber immer noch rund 70 bis 80 Prozent einer Monatsausgabe auf der hohen Kante, sagte Reimann. Das ist deutlich mehr als zum Beispiel in den Jahren 2004 und 2005.

Senkung des Beitragssatzes nicht in Sicht

Aus heutiger Sicht soll sich die Finanzlage der Rentenkassen 2011 wieder langsam stabilisieren. Eine Senkung des Beitragssatzes von derzeit 19,9 Prozent ist allerdings nicht in Sicht. Ursprünglich war dies für das Jahr 2011 avisiert worden. Laut Gesetz darf der Satz aber nicht gesenkt werden, bis 150 Prozent einer Monatsausgabe als Rücklage angesammelt sind.

Für 2009 rechnet die Rentenkasse mit schwarzer Null

Derzeit wirkt sich die tiefe Rezession nach Angaben der Rentenversicherung noch nicht aus. Die Beitragseinnahmen lagen nach Reimanns Worten gerechnet aufs gesamte erste Halbjahr um 0,9 Prozent über denen des Vorjahrs. Für das Gesamtjahr rechnet die Rentenversicherung mit einer schwarzen Null bei den Beitragseinnahmen.

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