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Sparer sollten Anlagerisiken streuen

Private Altersvorsorge  

Sparer sollten Anlagerisiken streuen

17.07.2009, 13:08 Uhr | jdc, dapd , t-online.de

Sparer sollten ihre Risiken bei der Altersvorsorge streuen (Foto: imago)Sparer sollten ihre Risiken bei der Altersvorsorge streuen (Foto: imago) Das Kapital für die private Altersvorsorge wird am besten über verschiedene Anlageformen gestreut - so bleibt das Risiko überschaubar. Das empfiehlt die "Initiative Altersvorsorge macht Schule" in Berlin, die unter anderem von der Bundesregierung und der Deutschen Rentenversicherung getragen wird. Umsichtige Vorsorger legen den Großteil des Geldes sicher an. Den Rest können sie dann guten Gewissens mit höherem Risiko investieren.

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Persönliche Risikobereitschaft entscheidend

Prinzipiell raten die Experten aber jedem, seine Anlagestrategie nach der persönlichen Risikobereitschaft auszurichten. Garantierte Erträge bringen Anlagen wie Tagesgeld, Bundeswertpapiere, Sparbuch oder Sparplan mit regelmäßigen Einzahlungen. Wer für Extra-Renditen auch geringe Kursrisiken und Zinsschwankungen in Kauf nimmt, liegt mit Rentenfonds und festverzinslichen Wertpapieren richtig. Risikobereite Vorsorger investieren in europäische Renten- und Aktienfonds oder in Aktien der europäischen und weltweiten Märkte.

Vorsicht bei hohen Renditeversprechen

Bei Angeboten mit zweistelligen Renditeversprechen sei Vorsicht angebracht, raten die Experten der Initiative. Grundsätzlich gelte: Je höher die Rendite einer Anlage, desto höher sei auch das Risiko. Und jährliche Renditen von zehn und mehr Prozent seien in der Regel nur mit hochspekulativen Anlagen zu erzielen - mit dem Risiko eines Teil- oder Totalverlustes.

Gut informiert ins Beratungsgespräch

Wer selbst gut Bescheid weiß, bekommt auch die besseren Antworten auf seine Fragen. Deshalb sollten sich Sparer vor einer Beratung und dem Abschluss eines Altersvorsorgevertrags ausgiebig informieren. Unabhängige Beratung gebe es zum Beispiel in den mehr als 200 Stellen der Verbraucherzentralen - dort werden auch konkrete Angebote und Verträge überprüft. Die Kosten variieren je nach Umfang und Aufwand. Auch telefonische Beratungen seien möglich. Kostenlos ist den Angaben zufolge dagegen die Beratung der Deutschen Rentenversicherung. Produktempfehlungen dürften die Experten nicht aussprechen, sie informieren aber über Förderwege und Produktarten.

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