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Rentenversicherung: Merkel will Renten in Ost und West angleichen

Gesetzliche Rentenversicherung  

Merkel will Renten in Ost und West angleichen

16.10.2009, 13:31 Uhr | AP, AFP

Rente: Bundeskanzlerin Angela Merkel will Anpassung zwischen Ost und West (Foto: dpa)Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto: dpa) Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen neuen Anlauf zur Angleichung des Rentensystems in Ost und West angekündigt. "Wir setzen uns für ein einheitliches Rentensystem in Ost und West ein", sagte die CDU-Vorsitzende der "Sächsischen Zeitung". "Ich möchte hier eine parteienübergreifende Lösung in der kommenden Legislaturperiode." Die Rentner hätten es nicht verdient, dass dieses Thema zum Streitobjekt zwischen den Parteien werde.

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Die Linke mit Zweifeln

Die Linke wertete dies jedoch als leeres Wahlkampfversprechen. Es sei "keinen Pfifferling wert", meinte die Abgeordnete Gesine Lötzsch. Fraktionschef Gregor Gysi monierte, Merkel bleibe die Antwort schuldig, warum sie die Angleichung nicht schon in dieser Legislaturperiode vorangetrieben habe. Merkel hatte bereits vor einem Jahr eine Initiative der Großen Koalition zur Angleichung des Rentenrechts angekündigt und mit den Ost-Ministerpräsidenten gesprochen. Passiert ist jedoch nichts.


Rentenwert im Westen deutlich höher

Auch 20 Jahre nach der DDR-Wende liegt der sogenannte Rentenwert - der in einem Jahr mit Durchschnittsverdienst erarbeitete Anspruch - im Westen deutlich höher als im Osten. Andererseits wird als Teilausgleich das Einkommen im Osten "höhergewichtet" mit der Folge: Wer im Osten dieselbe Summe in die Rentenkasse einzahlt wie ein Kollege im Westen, bekommt dafür im Alter mehr. Aus Sicht von Experten ist eine Reform sehr kompliziert, wenn am Ende niemand weniger bekommen und auch die Rentenkassen nicht belastet werden sollen. Für die Anpassung der Rechtslage ist deshalb ein Zeitraum bis 2019 im Gespräch.

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