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Rentenbesteuerung: Hunderttausende Rentner erhalten Steuern zurück

Rentenbesteuerung  

Bericht: Steuerrückzahlung für fast eine Million Rentner

07.12.2009, 13:27 Uhr | dpa / bab, t-online.de , dpa

Tausende Rentner haben zuviel Steuern bezahlt (Foto: imago) (Quelle: imago images)Tausende Rentner haben zuviel Steuern bezahlt (Quelle: imago images) Knapp eine Million Rentner können 2010 mit teils hohen Rückzahlungen vom Finanzamt rechnen. Wie die "WAZ" mit Verweis auf ein Arbeitspapier der Spitzenbeamten aus den Finanzbehörden der Länder berichtet, haben diese Rentner in den vergangenen Jahren zu viele Steuern gezahlt. Einigen Rentnern drohen jedoch auch Nachzahlungen.

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Viele Erklärungen falsch ausgefüllt

Seit Oktober 2009 müssen alle gesetzlichen und privaten Rentenversicherungen den Finanzämtern die Daten der Rentner übermitteln. Dadurch sehen die Finanzämter, welche Rentner dem Staat Steuern schulden. Die ersten Stichproben haben jedoch noch ein ganz anderes Problem ans Licht gebracht. Laut Manfred Lehmann, Chef der Deutschen Steuergewerkschaft Nordrheinwestfalen (NRW), haben mehr als 20 Prozent die Steuererklärung falsch ausgefüllt. "Etwa die Hälfte hat zu viel gezahlt, die andere Hälfte zu wenig", sagte Lehman gegenüber der WAZ.

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Rentenarten wurden häufig verwechselt

Hochgerechnet sind das bundesweit jeweils rund 970.000 Rentner, die mit einer Erstattung oder Nachzahlung rechnen müssen. Viele Rentner haben ihre Kranken- und Pflegekassenbeiträge nicht abgezogen oder die Rentenarten verwechselt. Wer etwa seine gesetzliche Rente ins Feld für Betriebsrenten geschrieben hat, ist bis zu doppelt so hoch besteuert worden. Im Test lag die Rückerstattung bei durchschnittlich 250 Euro pro Jahr.

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Stichprobe entlarvt auch Steuersünder

Allerdings haben viele Rentner auch Betriebsrenten oder andere Alterseinkünfte verschwiegen. Sie müssen mit Nachforderungen rechnen, die im Test durchschnittlich 150 Euro pro Jahr betrugen. Von den Rentnern, die bisher gar keine Steuern gezahlt haben, hätten dies "deutlich weniger als 30 Prozent" auch wirklich tun müssen, wie die Stichprobe laut dem Arbeitspapier ergab. Das wären immerhin 500.000 Rentner in Nordrheinwestfalen und bundesweit 2,5 Millionen. Diese Fälle bearbeiten die Finanzämter aber erst ab dem Sommer 2011.

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