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DIW für systematische Überprüfung der Riesterrente

Geförderte Altersvorsorge  

DIW für systematische Überprüfung der Riesterrente

| dpa, jdc, dpa, t-online.de

DIW für systematische Überprüfung der Riesterrente . Kritik an der Riesterrente (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Riesterrente: Viele Anbieter informieren laut Finanztest die Sparer nur unzureichend (Quelle: imago images)

Das Berliner Wirtschaftsforschungsinstitut DIW hat sich für eine Überprüfung der staatlich geförderten Riesterrente zur zusätzlichen Altersabsicherung ausgesprochen. Es gebe ernstzunehmende Hinweise von Verbraucherschützern, dass bei der Riesterrente die Kosten zum Teil zu hoch und die Konditionen unklar seien. Auch die eigentliche Zielgruppe der staatlich geförderten Altersvorsorge Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen werde offenbar zu selten erreicht, schreibt das DIW in einer veröffentlichten Analyse.

"Erfolgsmeldungen im luftleeren Raum"

Für das Institut ist die Kritik der Verbraucherverbände nachvollziehbar, da Kosten und Leistungen nach den Worten der DIW-Expertin Kornelia Hagen "gegenwärtig kaum zu überprüfen" sind. Die Datenlage müsse als "eklatant unzureichend" bezeichnet werden. Es seien "Erfolgsmeldungen im luftleeren Raum", wenn die Bundesregierung allein schon die Zahl der bislang gut 13 Millionen abgeschlossener Riester-Verträge als Erfolg werte. Höchstens 37 Prozent der potenziell Förderberechtigten hätten einen Vertrag abgeschlossen. Dies bleibe deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück.

Kritik an Verbraucherzentralen

Kritik äußerte DIW-Forscherin Hagen auch an den Verbraucherzentralen. Obwohl diese zehntausende von Beratungsgesprächen zur Altersvorsorge durchführten, werde das dadurch gewonnene Wissen nicht genutzt. "Bei aller Kritik an der Riesterrente ist es kaum nachvollziehbar, dass die Verbraucherzentralen ihre Eigenschaft als Marktbeobachter bisher nicht systematisch genutzt haben und kein flächendeckendes, wissenschaftlich fundiertes Monitoring ausgebaut haben."

Über die Hälfte der t-online.de-Nutzer riestert nicht

Bei einer Umfrage unter 15.400 t-online.de-Nutzern gaben 57,2 Prozent an, dass sie überhaupt nicht riestern. 22,6 Prozent der Riester-Sparer unter den Befragten setzen auf eine geförderte Rentenversicherung. 15,4 Prozent sparen mit Riesterfondssparplänen fürs Alter. Banksparpläne (3,1 Prozent) sowie Wohn-Riester (1,7 Prozent) werden kaum von t-online.de-Lesern genutzt.

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