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Geförderte Altersvorsorge: Für wen sich die Riesterrente lohnt

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Geförderte Altersvorsorge  

Für wen sich die Riester-Rente lohnt

08.03.2010, 14:39 Uhr | t-online.de, dpa, t-online.de

Geförderte Altersvorsorge: Für wen sich die Riesterrente lohnt. Junge Frauen profitieren bei der Riesterrente (Foto: imago)

Junge Frauen profitieren bei der Riesterrente (Foto: imago)

Wer mit Anfang 20 ins Berufsleben einsteigt, zählt hoffentlich noch nicht die Tage bis zur Rente. Noch entsprechend weit weg sind deshalb Gedanken an die private Altersvorsorge. Das erste eigene Gehalt wird lieber in ein Auto oder eine Urlaubsreise investiert. Geld aufs Sparbuch legen kann man schließlich auch später noch. Das stimmt – einerseits. Andererseits kann man gar nicht früh genug anfangen, fürs Alter vorzusorgen. Zudem profitieren gerade junge Leute von den staatlichen Zulagen für die private Vorsorge. Auch für alle anderen, die derzeit vielleicht noch nicht an das Thema denken, hält der staatliche Fördertopf für die Riesterrente positive Überraschungen bereit.

Berufseinsteiger unter 25 bekommen Extra-Prämie

Ein Riester-Vertrag bietet jungen Leuten gleich zwei Vorteile: Jedes Jahr, das früher mit der Einzahlung begonnen wurde, wird im Alter zu barer Münze. Und für unter 25-Jährige legt der Staat bei Vertragsabschluss eine einmalige Extra-Prämie von 200 Euro drauf. Für mehr Sicherheit im Alter müssen Arbeitnehmer nur vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Brutto-Einkommens aus dem Vorjahr abzweigen – nicht sehr viel im Vergleich zu so manch’ anderen mehr oder weniger sinnvollen Ausgaben.

Zukünftige „Häuslebauer“

Sie wollen später mal ein Haus bauen und überlegen, einen Bausparvertrag abzuschließen? Aber gleichzeitig an die Altersvorsorge zu denken, würde das monatlich verfügbare Budget sprengen? Auch in diesem Fall bietet die Riesterrente attraktive Vorteile: Denn das mit den verschiedenen Riester-Produkten angesparte Kapital darf für den Bau oder den Kauf einer selbst genutzten Immobilie entnommen werden. Damit die Förderung erhalten bleibt, genügt es, regelmäßig Anteile des Darlehens zu tilgen.

Wer Kinder erzieht oder Angehörige pflegt

Zwischen Windeln wechseln, Kinderarztbesuch und Hausaufgabenbetreuung auch noch fürs Alter vorsorgen? – Wer glaubt, dass man für die Altersvorsorge ein eigenes Einkommen braucht, der irrt. So sind Eltern jeweils bis zum dritten Lebensjahr des Kindes förderberechtigt. Sie müssen nur einen – individuell berechneten – Mindestbeitrag einzahlen. Vom Staat gibt es 300 Euro pro Kind und Jahr dazu. Für Mädchen und Jungen, die vor 2008 geboren wurden, gibt es 185 Euro. Gefördert werden auch so genannte Pflegepersonen: Wer zum Beispiel seine Eltern betreut, leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und sollte sich die finanzielle Anerkennung seines Engagements mit Hilfe der staatlichen Riester-Zulagen nicht entgehen lassen.

Riestern: Lieber nicht

Wer nur geringfügig verdient oder seit vielen Jahren erwerbslos ist, für den kann die Riesterrente ein Zuzahl-Geschäft werden. So hat das ARD-Magazin „Monitor“ ermittelt, dass sich bei nur 32 Jahren Einzahlung in ein Riesterprodukt eventuell keine Vorteile gegenüber der staatlichen Grundsicherung im Alter ergeben: Wer wenig verdient und trotzdem „riestert“, spart nur dem Sozialstaat Geld. Berechnungen zeigen auch, dass sich ein Riester-Vertrag für Frauen mehr auszahlen kann als für Männer, da sie im Durchschnitt eine höhere Lebenserwartung haben, aber vorher die gleichen monatlichen Summen einzahlen.

Kritik an Beratern und hohen Provisionen

In jüngster Zeit wurde Kritik an Beratern laut, die sich vor allem für die hohen Provisionen beim Abschluss eines Vertrags interessieren und weniger für die finanzielle Situation ihres Kunden. Das sollte man im Hinterkopf behalten. Trotzdem ist ein Beratungsgespräch vor Abschluss eines Vertrags unverzichtbar. Denn es gibt einen wahren Dschungel an Produktangeboten. Und für den Laien ist nur schwer erkennbar, wie er sich individuell am besten fürs Alter absichern kann.

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