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Rente mit 67: Peinliche Renten-Panne im Bundesarbeitsministerium

Rente mit 67  

Peinliche Renten-Panne im Bundesarbeitsministerium

29.11.2010, 10:21 Uhr | dpa, dpa

Rente mit 67: Peinliche Renten-Panne im Bundesarbeitsministerium. Der Fehlerteufel hat im Arbeitsministerium zugeschlagen (Foto: imago)

Der Fehlerteufel hat im Arbeitsministerium zugeschlagen (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Dem Bundesarbeitsministerium ist bei einer Anzeige zur Rente mit 67 ein peinlicher Fehler unterlaufen. Dort hatte es fälschlicherweise geheißen: "...wer heute 47 Jahre oder älter ist, muss gar nicht oder nur wenige Monate länger arbeiten." Dabei müssen heute 47-Jährige 22 Monate über ihren 65. Geburtstag hinaus arbeiten, wenn sie später die volle Rente bekommen wollen.

"4" und "5" vertauscht

Im Ministerium hieß es dazu am Freitag auf Anfrage: "Da hat leider der Fehlerteufel in der Druckfassung zugeschlagen. Statt einer 4 hätte dort eher eine 5 stehen sollen." Die verunglückte Kampagne war in dieser Woche in Regionalzeitungen geschaltet worden und beim Korrekturlesen im Ministerium nicht aufgefallen.

57-Jährige müssen sieben Monate länger arbeiten

Staatssekretär Andreas Storm wies darauf hin, dass heute 57- Jährige nach dem Start der Rente mit 67 im übernächsten Jahr sieben Monate länger arbeiten müssten. "Wer älter ist, muss noch weniger Monate oder überhaupt nicht länger arbeiten", sagte er.

Kritik an Werbung mit falschen Zahlen

Die IG BAU zeigte sich empört und bezichtigte Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) der Lüge. "Frau von der Leyen belügt die Bürger und das auch noch auf Kosten der Steuerzahler", kritisierte der Vorsitzende Klaus Wiesehügel. Die Bundesregierung werbe mit falschen Zahlen für die Rente mit 67. Mit der Anhebung der Regelaltersgrenze drohe ein drastischer Anstieg der Altersarmut. Im Durchschnitt schieden Bauarbeiter im Westen mit 59 Jahren aus dem Beruf, im Osten schon mit 57.

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