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Renteneintrittsalter: Von der Leyen verteidigt weiterhin Rente mit 67

Rentendebatte  

Von der Leyen verteidigt weiterhin Rente mit 67

02.12.2010, 10:46 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Renteneintrittsalter: Von der Leyen verteidigt weiterhin Rente mit 67. Steht voll und ganz hinter der Rente mit 67 - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) (Foto: dpa)

Steht voll und ganz hinter der Rente mit 67 - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die Rentendiskussion geht weiter. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will an der viel kritisierten Rente mit 67 festhalten. Die schrittweise Anhebung der Lebensarbeitszeit bis zum Jahr 2029 sei "notwendig, und sie ist vertretbar", sagte sie im Bundestag. Deutschland müsse auf die Alterung der Gesellschaft reagieren. "Wir sind eine Gesellschaft des langen Lebens geworden."

Gabriel: Rente mit 67 ist "Rentenkürzung"

SPD-Chef Sigmar Gabriel attackierte von der Leyen scharf. "Es geht nicht um die Frage, ob die Rente mit 67 eingeführt wird, sondern wann". Nur zehn Prozent der 64-Jährigen seien zuletzt in sozialversicherter Beschäftigung gewesen. Die anderen würden durch die Anhebung des Rentenalters "vor eine unlösbare Aufgabe" am Arbeitsmarkt gestellt. Die Rente mit 67 sei daher "nichts anderes als eine Rentenkürzung".

FDP kritisiert Kritik der SPD

Für die FDP sagte der Sozialexperte Heinrich Kolb, die schwarz-gelbe Koalition werde den eingeschlagenen Rentenweg "mit Augenmaß" weitergehen. Die Kritik Gabriels nannte er eines Oppositionsführers "unwürdig".

Die Linke beklagt "eine gigantische Rentenkürzung"

Linken-Fraktionschef Klaus Ernst warf von der Leyen vor, sie wolle die Menschen "mit höheren Abschlägen in Rente schicken". Für die ganz große Mehrheit der Älteren sei die Anhebung des Rentenalters "eine gigantische Rentenkürzung von 7,2 Prozent". Wie der DGB plädierte Ernst stattdessen für eine Erhöhung des Rentenbeitrags um 0,5 Prozent für Beschäftigte und Arbeitnehmer.

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