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Rente: Rentenversicherung geht gestärkt aus der Krise hervor

Rente  

Rentenversicherung geht gestärkt aus der Krise hervor

10.12.2010, 10:42 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX, t-online.de

Rente: Rentenversicherung geht gestärkt aus der Krise hervor. Rentner können sich auf die Erhöhung ihrer Bezüge im kommenden Jahr freuen (Foto: Archiv)

Rentner können sich auf die Erhöhung ihrer Bezüge im kommenden Jahr freuen (Foto: Archiv) (Quelle: t-online.de)

Die Rentenversicherung hat nach eigener Darstellung die Wirtschaftskrise gut überstanden: Zum ersten Mal seit 2001 winkt 2014 eine Beitragssenkung - und im kommenden Jahr dürfen die gut 20 Millionen Rentner auf eine Erhöhung um etwa ein Prozent hoffen. Über die genaue Höhe lasse sich aktuell aber nur spekulieren, Klarheit werde es erst im Frühjahr geben, sagte die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund, Annelie Buntenbach, in Berlin. Sie bestätigte damit die positiven Einschätzungen aus dem Vormonat.

Rücklagen der Rentenkasse steigen

Nach ihren Worten wird sich die Kassenlage "in diesem Jahr weiter verbessern". Der zum Jahresende errechnete Einnahmeüberschuss von 1,3 Milliarden Euro dürfte aufgrund der anhaltend positiven Entwicklung noch etwas günstiger ausfallen. Erstmals seit langer Zeit sei mit einer Rücklage von einer Monatsausgabe zu rechnen. Halte die gute Entwicklung an, werde die Rücklage 2013 1,5 Monatsausgaben erreichen: Dies eröffne die Möglichkeit, im Jahr darauf den Rentenbeitragssatz von 19,9 auf 19,3 Prozent zu senken.

Flexiblerer Übergang in die Rente gefordert

Mit Blick auf die Rente mit 67 sprach sich DRV-Präsident Herbert Rische für einen flexibleren Übergang in den Ruhestand aus. Dies könne die Akzeptanz für die beschlossene Anhebung der Altersgrenzen erhöhen. Nachbesserungsbedarf sieht er beim Hinzuverdienst, der neben dem vorzeitigen Bezug einer Teilrente zulässig ist. Diese kann zur individuellen Gestaltung des Übergangs in Rente genutzt werden. Durch einen Teilrentenbezug und die damit verbundenen Abschläge dürfe die Rente aber letztlich nicht so niedrig ausfallen, dass sie durch Grundsicherungsleistungen aufgestockt werden müsse, betonte Rische.

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