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Jahreswechsel: Was sich 2011 bei Rente und Altersvorsorge ändert

Jahreswechsel  

Was sich 2011 bei Rente und Altersvorsorge ändert

29.12.2010, 12:09 Uhr | jdc, t-online.de

Jahreswechsel: Was sich 2011 bei Rente und Altersvorsorge ändert. Neues Jahr - neue Änderungen bei Altersvorsorge und Rente (Foto: imago)

Neues Jahr - neue Änderungen bei Altersvorsorge und Rente (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Das neue Jahr bringt einige Änderungen für Bürger im Bereich der Altersvorsorge und Rente. Über eine Rentenerhöhung wird allerdings erst im Frühjahr entschieden. Experten rechnen mit einem Plus von etwa einem Prozent. Im Folgenden eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen zum 1. Januar 2011.

Beitragsbemessungsgrenze steigt im Osten

Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt in den alten Bundesländern weiterhin monatlich 5500 Euro (66.000 Euro jährlich). In den neuen Bundesländern wird sie von bisher 4650 Euro (jährlich 55.800 Euro) auf 4800 Euro (57.600 Euro jährlich) angehoben. Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Grenze, bis zu der Beiträge höchstens gezahlt werden können. Der Höchstbeitrag für Pflichtversicherte zur Rentenversicherung beträgt in den alten Bundesländern weiterhin monatlich 1094,50 Euro. In den neuen Bundesländern wird dieser auf 955,20 Euro monatlich angehoben.

Höherer Beitragssatz der Krankenversicherung schmälert Renten

Für die meisten Rentner ändert sich ab Januar 2011 die Höhe ihres auszuzahlenden Betrages. Grund hierfür ist eine Änderung im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, die sich auch auf die von der Deutschen Rentenversicherung ausgezahlten Renten auswirkt. Durch die Anhebung des Beitragssatzes in der Krankenversicherung um 0,6 Prozentpunkte von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent erhöht sich der von den krankenversicherungspflichtigen Rentnern zu zahlende eigene Anteil von 7,9 Prozent auf 8,2 Prozent. Bei 1000 Euro Rente macht dies drei Euro aus.

Die Deutsche Rentenversicherung wird den Großteil der Rentner mit der Rentenzahlung für den Monat Januar 2011 auf dem Kontoauszug ihrer Bank über ihren neuen Anteil am Krankenversicherungsbeitrag informieren ("Ihr KV-Anteil"). Andere Rentner haben über den neuen Anteil am Krankenversicherungsbeitrag oder die neue Höhe ihres Beitragszuschusses zu einer freiwilligen oder privaten Krankenversicherung und damit den geänderten Zahlbetrag bereits einen Bescheid von der Deutschen Rentenversicherung bekommen.

Keine Rentenbeiträge bei Hartz IV

Zum neuen Jahr zahlt der Bund ALG-II-Empfängern keine Rentenbeiträge mehr. Damit verlieren Hartz-IV-Empfänger einen monatlichen Rentenanspruch von 2,09 Euro.

Steuervorteil bei der Rüruprente

Der steuerlich absetzbare Anteil der Beiträge zur gesetzlichen Altersvorsorge und den sogenannten Rüruprenten steigt weiter: Maximal 14.000 Euro bei Einzelpersonen und 28.800 bei Ehepaaren können abgesetzt werden.

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