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OECD: Altersarmut wächst trotz Rentensteigerungen

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OECD: Altersarmut wächst trotz Rentensteigerungen

13.03.2012, 09:06 Uhr | AFP, t-online.de

OECD: Altersarmut wächst trotz Rentensteigerungen. Leere Geldbeutel bei Rentnern (Quelle: dpa)

Leere Geldbeutel bei Rentnern (Quelle: dpa)

Die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit in Europa OECD warnt trotz der angekündigten Rentenerhöhung vor einer wachsenden Gefahr von Altersarmut in Deutschland. Dies läge vor allem an der engen Bindung von Leistungen an Beiträge, sagte die Rentenexpertin der OECD, Monika Queisser, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Systematische Umverteilung gefordert

Queisser kritisierte, dass es in vielen Ländern es eine systematische Umverteilung von Besserverdienern zu ärmeren Rentnern gebe. Das sei in Deutschland aber nicht gegeben. "Menschen, die ein Leben lang nur wenig verdient haben oder längere Ausfallzeiten hatten, sind daher armutsgefährdet", sagte Queisser.

Expertin fordert Mindestrente

Hinzu komme, dass immer mehr Menschen Lücken in ihren Rentenbeiträgen hätten und die geringfügige Beschäftigung angestiegen sei. Ein Mittel gegen Altersarmut wäre laut der OECD-Expertin eine Mindestrente, die nach einer bestimmten Beitragszeit allen Bürgern zustünde. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte mitgeteilt, dass die Renten zum 1. Juli im Westen um 2,18 Prozent und im Osten um 2,26 Prozent steigen werden.

VdK- Präsidentin fordert neue Rentenformel

Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, hält die zum 1. Juli geplante Erhöhung der Renten um rund 2,2 Prozent nicht für ausreichend. "Sie gleicht die Kaufkraftverluste in der Vergangenheit nicht aus", sagte sie der "Passauer Neuen Presse". "Seit 2004 waren das rund neun Prozent".

Mit den Erhöhungen werden auch die Rentner an der zuletzt guten Wirtschaftsentwicklung und den Lohnzuwächsen des vergangenen Jahres beteiligt, allerdings nicht in vollem Umfang. Die höheren Renten dürften die Geldentwertung in diesem Jahr nicht ausgleichen können. Im Februar lag die Inflationsrate bei 2,3 Prozent.

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