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Betriebsrente nach drei Jahren: EU sichert Rechte bei Jobwechsel

Versichere profitieren  

EU sichert Betriebsrenten bei Jobwechsel

21.06.2013, 08:58 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Betriebsrente nach drei Jahren: EU sichert Rechte bei Jobwechsel. Auch wer den Arbeitgeber wechselt, soll künftig seinen Betriebsrenten-Anspruch nicht verlieren (Quelle: imago/Torsten Leukert)

Auch wer den Arbeitgeber wechselt, soll künftig seinen Betriebsrenten-Anspruch nicht verlieren (Quelle: imago/Torsten Leukert)

Gute Nachricht für alle Betriebsrentner: Wer von einem deutschen Unternehmen zu einem anderen Arbeitgeber wechselt, soll seine Ansprüche leichter bewahren können. Die EU-Arbeits- und Sozialminister haben jetzt in Luxemburg neue Regeln zu der Rente vom Chef vereinbart.

Anspruch schon nach drei Jahren

Wenn Arbeitnehmer nach mindestens drei Jahren die Firma wechseln, sollen ihre Ansprüche aus der Betriebsrente sicher sein. In Deutschland ist dies nach geltender Regelung erst nach fünf Jahren der Fall. Die neuen Vorschriften für den Jobwechsel gelten grundsätzlich beim Jobwechsel über Grenzen. Diplomaten erwarteten aber, dass die EU-Staaten die Regelung auch Wechsel zwischen Firmen innerhalb eines Landes anwenden, um den Vorwurf der Diskriminierung zu vermeiden.

Die Minister legten ebenso neue Regeln für Hilfsgelder für Globalisierungsopfer fest - also Arbeitnehmer, deren Firma aus Europa wegzieht: Sie fanden einen Kompromiss für die Vergabe von Geldern aus dem "Globalisierungsfonds", für den bis zum Jahr 2020 rund 1,1 Milliarden Euro vorgesehen sind.

Unterstützung für Globalisierungsopfer

Aus dem Fonds werden Menschen unterstützt, die ihre Arbeit verlieren, weil ihr Unternehmen Europa verlässt. Auf Betreiben Deutschlands und Frankreichs müssen die Gelder auch zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit eingesetzt werden. Für jeden betroffenen Arbeitslosen, der von dem Fonds profitiert, soll auch ein junger Mensch ohne Job unterstützt werden. Das EU-Parlament muss allerdings noch zustimmen.

Zudem wurden neue EU-Hilfsgelder für Menschen in extremer Armut vereinbart. Insgesamt 2,5 Milliarden Euro sollten innerhalb des Europäischen Sozialfonds für die sogenannte Bedürftigenhilfe bis zum Jahr 2020 bereitgestellt werden, erklärten Diplomaten.

Deutschland will "europäische Sozialhilfe" nicht

Es geht um materielle Unterstützung wie zum Beispiel Nahrung oder Kleidung. Die Finanzierung steht aber noch unter Vorbehalt, weil sich die EU-Staaten und das Europaparlament bisher nicht auf den EU-Finanzrahmen für die nächsten sieben Jahre einigen konnten. Deutschland lehnt diese Art "europäischer Sozialhilfe" ab, muss die Gelder aber auch nicht abrufen.

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