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Riester-Rente: Rekordniveau bei staatlicher Förderung

Altersvorsorge  

Neue Rekorde für die Riester Rente

14.02.2014, 13:25 Uhr | dpa, t-online.de

Riester-Rente: Rekordniveau bei staatlicher Förderung. Die Riester-Rente ist bei Sparern beliebt (Quelle: imago images/Südraumfoto)

Die Riester-Rente ist bei Sparern beliebt (Quelle: Südraumfoto/imago images)

Die Riester-Rente ist bei den Deutschen beliebt wie nie: Die staatliche Förderung hat ein neues Rekordniveau erreicht. 2010 erhielten 10,2 Millionen Sparer eine Zulage von insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro, wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV) mitteilte.

Zahl der Riester-Verträge dürfte noch weiter steigen

Sowohl bei den absoluten Zahlen der Verträge, als auch der Summe der Fördermittel handelt es sich um neue Höchststände. Dass es noch keine neueren Zahlen gibt, hängt damit zusammen, dass Riester-Sparer zwei Jahre Zeit für die Beantragung der Förderung haben. Für 2011 werde ein weiterer Anstieg erwartet. Nach derzeitigem Stand beträgt die Zulagen-Förderung hier laut DRV bereits 2,8 Milliarden Euro. 2009 hatten 9,6 Millionen Personen noch rund 2,5 Milliarden Euro Zulagen erhalten.

Riester-Rente vor allem von Menschen mit geringerem Einkommen genutzt

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigte sich erfreut. Die Zahlen bestätigten eindrucksvoll, dass die Riester-Rente aufgrund der Förderung gerade für Menschen mit niedrigeren Einkommen und für Familien interessant sei. So hatten mehr als 65 Prozent aller Zulagenempfänger im Jahr 2010 ein Jahreseinkommen unter 30.000 Euro. Dieser Wert wird auch in den folgenden Jahren konstant bleiben, wie laut GDV aus der Statistik der DRV hervorgeht.

Dabei wird von vielen Bürgern die volle Zulagenhöhe gar nicht ausgenutzt: So betrug die durchschnittliche Förderung mit Grundzulage je Zulageempfänger laut GDV für das Beitragsjahr 2010 rund 125 Euro. Dabei lag sie für Frauen mit durchschnittlich rund 129 Euro um 10 Euro über der von Männern.

Viele Riester-Sparer nutzen nur Teil der möglichen Zulage

Nach Angaben der DRV erhielten in den letzten Jahren mehr als 40 Prozent der Zulageempfänger nicht die volle Grundzulage in Höhe von 154 Euro. Etwa 17 Prozent erhielten sogar nicht einmal die Hälfte der Zulage.

Um die volle Riester-Kinderzulage und Grundzulage zu erhalten, muss der sogenannte Mindesteigenbeitrag in den Vertrag eingezahlt werden. Der Mindesteigenbeitrag beträgt seit 2008 vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulagen des laufenden Jahres. Auch bei sehr geringen Einkommen muss ein Sockelbeitrag von mindestens 60 Euro eingezahlt werden. Wenn weniger als der Mindesteigenbeitrag eingezahlt wird, werden die Zulagen laut GDV anteilig gekürzt.

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