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Rente mit 63: Deutsche gegen das Reformpaket von Andrea Nahles

Rente mit 63 und Co.  

Mehrheit offenbar gegen Nahles' Rentenpaket

18.02.2014, 07:03 Uhr | t-online.de

Rente mit 63: Deutsche gegen das Reformpaket von Andrea Nahles. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) muss für ihr Rentenpaket viel Kritik einstecken (Quelle: imago)

Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) muss für ihr Rentenpaket viel Kritik einstecken (Quelle: imago)

Die Mehrheit der Deutschen findet es offenbar falsch, dass die Bundesregierung den Rentenbeitrag nicht senkt um so ihr Rentenpaket zu finanzieren. Die Tageszeitung "Die Welt" berichtet über eine Umfrage für die arbeitgeberfinanzierte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Demnach waren 52 Prozent gegen die Beibehaltung der aktuellen Höhe des Rentenbeitrags von 18,9 Prozent, 44 Prozent waren dafür. Eigentlich hätte der Rentenbeitrag zum 1. Januar 2014 auf 18,3 Prozent gesenkt werden müssen, weil die Rücklage der Rentenkasse den entsprechenden Schwellenwert überschritten hatte.

Auch mit der Verwendung des Geldes für die Mehrausgaben des Rentenpakets - insgesamt 160 Milliarden Euro bis 2030 - waren die meisten nicht einverstanden. Sieben von zehn Befragten hätten sich entsprechend geäußert, hieß es. Demnach würden 66 Prozent lieber mehr für Bildung ausgeben, 52 Prozent mehr für Forschung und Entwicklung.

47 Prozent sagten, sie würden lieber die Staatsschulden abbauen, 43 Prozent würden gern mehr in die Infrastruktur investieren und 40 Prozent würden mit den Milliarden den Strompreis senken. Nur 24 Prozent waren demnach dafür, das Geld wie geplant für die Rentenpläne einzusetzen.

UMFRAGE
Wie beurteilen Sie das Rentenpaket?

Mütterrente und andere Wohltaten

Die Umfrage wurde den Angaben zufolge von Emnid für die INSM durchgeführt. Das Rentenpaket sieht höhere Zahlungen an Mütter vor, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Weitere Bestandteile sind die abschlagsfreie Rente mit 63 bei mindestens 45 Beitragsjahren, eine verbesserte Erwerbsminderungsrente und die sogenannte Solidarische Lebensleistungsrente von rund 850 Euro für Geringverdiener, die aber langjährig in die Rentenkasse eingezahlt haben.

Das Rentenpaket wird auch kritisiert, weil es von jüngeren Versicherten finanziert werden muss. Kommen diese jedoch ins Rentenalter, gelten die Verbesserungen bereits nicht mehr. Denn auch das Alter für die abschlagsfreie Rente mit 63 beispielsweise wird bis zum Jahr 2032 allmählich auf 65 Jahre steigen. Betroffen hiervon sind Geburtsjahrgänge ab 1967 und später.

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