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Weise unterstützt Forderungen nach "Flexi-Rente"

Freiwillig länger arbeiten  

BA-Chef Weise unterstützt die "Flexi-Rente"

20.04.2014, 12:45 Uhr | t-online.de, AFP, dpa

Weise unterstützt Forderungen nach "Flexi-Rente". Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise (Quelle: dpa)

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise (Quelle: dpa)

Der Vorschlag von der CDU, Arbeitnehmer auf eigenen Wunsch später als gesetzlich vorgeschrieben in Rente gehen zu lassen, sorgt weiter für Diskussionen. Unterstützung kommt jetzt vom Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise. Er hat sich hinter die Vorschläge aus der Union gestellt. "Es gibt Menschen mit viel Erfahrung und hohem Lebensalter, die weiterarbeiten wollen", sagte Weise der "Rheinischen Post". "Wer länger arbeiten will, der soll einen entsprechenden Anreiz haben."

Auch der Vorsitzende der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann, bekräftigte solche Vorschläge. "Wir brauchen möglichst schon im Rentenpaket das Signal, dass Menschen länger arbeiten können, wenn sie das Rentenalter schon erreicht haben", sagte er ebenfalls der "Rheinischen Post". Erwogen wird, Arbeitgeber von der Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen zu befreien, wenn sie Arbeitnehmer beschäftigen, die bereits im Rentenalter sind.

Die SPD zeigte sich im Grundsatz offen für solche Überlegungen, will dies jedoch von dem Rentenpaket der Regierung trennen, das in erster Linie die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren sowie den Ausbau der Mütterrenten enthält. "Wir dürfen das Rentenpaket jetzt nicht durch neue Forderungen verzögern", sagte SPD-Fraktionsvize Axel Schäfer der "Rheinischen Post". Maßnahmen für einen flexibleren Übergang in die Rente müssten berücksichtigen, dass die Menschen unterschiedlich seien: "Manche wollen länger arbeiten, manche können es nicht."

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