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Rente mit 63: Wirtschaft bietet Fachleuten Boni für längere Arbeit

Lohnplus statt Frühverrentung  

Wirtschaft bietet 63-Jährigen kräftige Zuschläge fürs Bleiben

13.08.2014, 11:57 Uhr | AFP

Rente mit 63: Wirtschaft bietet Fachleuten Boni für längere Arbeit. Viele Unternehmen wollen Mitarbeiter nicht schon mit 63 gehen lassen (Quelle: imago/Blickwinkel)

Die Rente mit 63 ist bei den Berechtigten sehr beliebt. (Quelle: imago/Blickwinkel)

Nachdem das rot-grüne Rentenpaket zum 1. Juli in Kraft getreten ist, haben schon 85.000 Menschen die abschlagsfreie Rente mit 63 beantragt. Das berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) und beruft sich auf Zahlen der Rentenversicherung Westfalen. Was die künftigen Jung-Rentner freut, treibt der Wirtschaft offenbar schon die Sorgenfalten auf die Stirn.

Es mehrten sich die Klagen über den Verlust erfahrener Mitarbeiter, hieß es in dem Bericht. "Das tut uns sehr weh", sagte Andreas Schwieg vom Verband der Bauindustrie Nordrhein-Westfalen. "Dass wir nun durch die vorgezogene Rente mehr erfahrene Poliere und Bauleiter verlieren als erwartet, erwischt gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen kalt."

Rüdiger Ostrowski vom Verband Spedition und Logistik NRW sagte der Zeitung, Personalchefs gingen inzwischen dazu über, 63-Jährigen Lohnerhöhungen um zehn bis 15 Prozent zu bieten, damit sie weiterarbeiten statt in Rente zu gehen.

Aus Rente mit 63 wird Rente mit 65

Die Bundesregierung rechnet nach früheren Angaben im Einführungsjahr der abschlagfreien Rente ab 63 mit etwa 240.000 "Vorziehern". Dazu zählen aber auch jene Beschäftigten, die die Voraussetzungen nicht erfüllen, aber dennoch in Ruhestand gehen wollen und dafür Abschläge in Kauf nehmen.

Von der Neuregelung profitiert, wer mindestens 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat. Zunächst gibt es die abschlagfreie Rente ab 63, bis 2029 wird das Eintrittsalter aber für jeden neuen Rentnerjahrgang schrittweise auf 65 Jahre angehoben. Das Modell kostet zwischen zwei und drei Milliarden Euro pro Jahr.

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