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Rekordrücklage bei Rentenversicherung - dennoch keine Entlastung

Historischer Höchststand  

Rekordrücklage bei Rente

02.09.2014, 16:39 Uhr | dpa-AFX

Rekordrücklage bei Rentenversicherung - dennoch keine Entlastung. Sonnige Zeiten: Die Rücklage der Rentenversicherung hat im Juli einen historischen Höchststand erreicht.  (Quelle: dpa)

Sonnige Zeiten: Die Rücklage der Rentenversicherung hat im Juli einen historischen Höchststand erreicht. (Quelle: dpa)

Trotz eines Rekordpolsters in der Rentenkasse sind Koalitionspolitiker übereinstimmend gegen eine Entlastung der Beitragszahler. Mit 34,3 Milliarden Euro erreichte die Rücklage der Rentenversicherung im Juli einen historischen Höchststand, wie aus Zahlen des Bundesversicherungsamts hervorgeht.

Gegen eine Senkung des Beitragssatzes wandte sich nun etwa der Chef der Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion, Peter Weiß (CDU). "Wir müssen erst abwarten, wie die Mehrausgaben der Rente mit 63 und der Mütterrente zu Buche schlagen", sagte er der "Bild". Der SPD-Haushaltsexperte Johannes Kahrs sagte der Zeitung: "Die Erfahrung zeigt, dass das erste Halbjahr immer besser ist als das zweite. Und: Der Großteil der Mehreinnahmen ist bereits verplant." CDU-Vize Armin Laschet mahnte in dem Blatt zum Schuldenabbau.

Experten gehen davon aus, dass der Rentenbeitragssatz zum Jahreswechsel sinken könnte - laut "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Kreise der Rentenversicherung von derzeit 18,9 Prozent um 0,1 Punkte. Allerdings blicken Fachleute derzeit auch mit Spannung darauf, ob die gedämpften Konjunkturaussichten sich negativ auf den Arbeitsmarkt und somit die Einnahmen der Sozialversicherungen auswirken.

Beitragssatzsenkung ausgefallen

Die verbesserte Mütterrente und die abschlagsfreie Rente ab 63 für langjährig Versicherte sollen zudem noch dieses Jahr mit etwa 4,5 Milliarden Euro zu Buche schlagen, danach mit neun bis elf Milliarden Euro jährlich. Klarheit über die Finanzentwicklung in der Rentenkasse gibt es mit der offiziellen Schätzung im Herbst.

Die zu Jahresbeginn eigentlich anstehende Beitragssatzsenkung war ausgefallen. Durch die von der Koalition beschlossene Gesetzesänderung werden der Rentenkasse Mindereinnahmen von etwa sechs Milliarden Euro pro Jahr erspart.

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