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Bei privater Rentenversicherung auf garantierte Mindestrente achten

"Finanztest"  

Bei privater Rentenversicherung auf garantierte Mindestrente achten

08.10.2014, 09:33 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Bei privater Rentenversicherung auf garantierte Mindestrente achten. Auch bei privater Rentenversicherung sinkt ab 2015 die Garantie-Verzinsung (Quelle: dpa)

Auch bei der privaten Rentenversicherung sinkt ab 2015 die Garantie-Verzinsung (Quelle: dpa)

Ab 2015 sinken die Zinsen für Rentenversicherungen. Kunden, die nach dem 1. Januar einen Vertrag abschließen, bekommen dann nur noch 1,25 Prozent Verzinsung garantiert. Bisher sind es 1,75 Prozent. Darauf weist die Stiftung Warentest in Berlin hin. Daher kann es sich lohnen, die private Altersvorsorge jetzt auf den Prüfstand zu stellen.

Für die Zeitschrift "Finanztest" nahmen die Experten in ihrer neuen Ausgabe 39 Angebote für eine private Rentenversicherung unter die Lupe. Es wurden ausschließlich klassische Produktvarianten (ohne Fonds) untersucht. Davon schnitten sechs mit "gut" ab, elf Angebote kamen über ein "ausreichend" nicht hinaus. Größten Einfluss auf die Bewertung hatten mit jeweils 40 Prozent Anteil die jeweils garantierte Mindestrente sowie der Anlageerfolg. Eine Checkliste im Magazin hilft dabei, den richtigen Vertrag auszuwählen.

Bis zu 6000 Euro Differenz bei garantierter Mindestrente

Wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Angebots ist die bei Vertragsbeginn garantierte Mindestrente, erklären die Tester. Denn damit kann der Kunde planen. Im Test beträgt der Unterschied zwischen der höchsten und der niedrigsten garantierten Monatsrente 25 Euro. Ein solcher auf den ersten Blick kleiner Unterschied macht sich über eine lange Laufzeit durchaus bemerkbar. Läuft die Rente zum Beispiel 20 Jahre, ergibt das bei der garantierten Rente eine Differenz von 6000 Euro.

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In dem getesteten Modellfall (37-Jähriger zahlt 30 Jahre monatlich 100 Euro ein) kommt am Ende der beste Anbieter Europa auf eine monatliche Garantierente von 166 Euro, das Schlusslicht auf einen Wert von 141 Euro. Direktversicherer, bei denen naturgemäß weniger Kosten anfallen, schneiden im Test besser ab.

Nur ein Anlageerfolg "sehr gut"

Hinzu kommt der Erfolg des angelegten Kapitals. "Anbieter, die für ihre Kunden sehr gut anlegen, packen auf die garantierte Rente noch kräftig drauf", schreibt "Finanztest". Die Experten untersuchten die Erträge der vergangenen drei Jahre. Am besten schnitt bei diesem Teilaspekt die Bayerische ab, die in den Jahren 2012 und 2013 beachtliche 5,8 bzw. 5,7 Prozent Rendite erwirtschaftete. Dafür erhielt sie als einziger aller getesteten Anbieter ein "sehr gut".

Auch Flexibilität und Transparenz des Angebots wurden von den Testern in Augenschein genommen. Dabei kamen große Unterschiede zu tage, wobei die beiden besten Angebote (Europa und Interrisk) trotzdem keine hohe Transparenz aufwiesen.

Grundsätzlich eignet sich laut "Finanztest" eine private Rentenversicherung für Angestellte und Beamte erst als zweite Wahl. Zu bevorzugen seien Riesterrente und betriebliche Altersvorsorge. Selbstständige sollten bei Einkommen über 45.000 Euro lieber eine Rürup-Rente abschließen. Bei allen Versicherungen empfiehlt sich ein sorgfältiger Vergleich, da die Qualität der Tarife sich stark unterscheidet.

"Finanztest" rät: Eine private Rentenversicherung lohnt sich für Menschen, die lange leben. Man solle sich mit dem Vertrag nicht finanziell überfordern, also lieber nur kleine Summen ansparen. Wenn der Vertrag nicht durchgehalten werden kann, reicht das Guthaben nicht für die erwartete Rente.

Wenn Sie schon einen Vertrag haben, lassen Sie sich nicht zum Wechsel überreden. Zumal sich dieser - wenn überhaupt - auch nur in den ersten Jahren lohnt. Auch eine fondsgebundene Rentenversicherung empfiehlt sich eigentlich nur, wenn Sie sich mit Fonds selbst auskennen.

Hinweis in eigener Sache: Am 15. Oktober 2014 veranstaltet die Wirtschaftsredaktion von t-online.de einen Experten-Chat zum Thema private Altersvorsorge. Demnächst können Sie bereits Ihre Fragen an den Fachmann einreichen.

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