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Rente mit 63 löst wahre Antragsflut aus

Antragsflut ausgelöst  

Starke Nachfrage nach der Rente ab 63

16.01.2015, 09:17 Uhr | dpa, t-online.de

Rente mit 63 löst wahre Antragsflut aus. Starke Nachfrage nach der Rente ab 63 (Quelle: dpa)

Starke Nachfrage nach der Rente ab 63 (Quelle: dpa)

Die Rente ab 63 für langjährige Beitragszahler hat zu einer wahren Antragsflut bei den Rentenversicherungen geführt. Insgesamt gingen im vergangenen Jahr 1,63 Millionen neue Rentenanträge ein, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Rentenversicherung berichtet. Das seien 229.120 oder 16,4 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Stand seit 2004. Unter allen Anträgen 2014 seien insgesamt 206.000 Anträge auf die neue abschlagsfreie Rente ab 63 gewesen.

Die Rente ab 63 - ein Projekt der SPD - erhält, wer 45 Beitragsjahre in der Rentenversicherung nachweisen kann. Dabei werden auch Zeiten anerkannt, in denen Arbeitslosengeld I bezogen wurde. Die Neuregelungen waren zum 1. Juli 2014 in Kraft getreten.

Mögliche Klagen vor Sozialgerichten

Derweil könnte die Rente mit 63 zum Fall für die Sozialgerichte werden. Anfang des Jahres wurde berichtet, dass Gewerkschaften ein Musterverfahren vorbereiten. Demnach sammelt die IG Metall Fälle für mögliche Klagen. Man wolle die "willkürliche Ungleichbehandlung" vom Bundesverfassungsgericht überprüfen lassen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung".

Dabei geht es um die Regelung, dass bei Versicherten, die in den zwei Jahren vor dem Rentenbeginn durch eine Insolvenz oder Geschäftsaufgabe ihres Arbeitgebers unfreiwillig arbeitslos geworden sind, diese Phase bei den 45 Jahren berücksichtigt wird. Nach betriebsbedingten Kündigungen gilt dies jedoch nicht, um missbräuchliche Absprachen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu verhindern.

"Die Regelung ist mit dem Grundgesetz unvereinbar, da nicht eindeutig zwischen unfreiwilliger und missbräuchlicher Arbeitslosigkeit unterschieden werden kann", sagte Markus Kurth, rentenpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, dem Blatt. Er gehe von einer "Klagewelle vor den Sozialgerichten" aus.

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