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Rente mit 70? BDI-Präsident kritisiert Ruhestand mit 63

Neue Ruhestands-Modelle  

BDI-Präsident will Rente mit 70 attraktiv machen

14.02.2015, 13:11 Uhr | t-online.de

Rente mit 70? BDI-Präsident kritisiert Ruhestand mit 63. Wann wollen Sie in Rente gehen? Weil in Deutschland Fachkräfte fehlen, sollen viele bald länger arbeiten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wann wollen Sie in Rente gehen? Weil in Deutschland Fachkräfte fehlen, sollen viele bald länger arbeiten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) will die Rente noch flexibler machen - und sogar Anreize für diejenigen schaffen, die erst mit 70 in Ruhestand gehen wollen. Eine Zwangsregelung fordert er nicht.

"Wir sollten über Modelle nachdenken, die dazu beitragen, dass die Menschen länger im Arbeitsleben bleiben wollen und dafür natürlich angemessen honoriert werden", sagte Ulrich Grillo der Tageszeitung "Der Westen". "Auf motivierte Mitarbeiter sollten wir nicht verzichten müssen. Es gibt auch solche, die erst mit 70 Jahren in Rente gehen wollen."

Rente mit 63 "sendet falsches Signal"

Die Rente mit 63 hält der Industrie-Lobbyist für schädlich: "Sie sendet das falsche Signal und stellt manche Betriebe vor riesige Probleme. Oft gehen wertvolle Fachkräfte verloren, deren Erfahrung nicht leicht zu ersetzen ist", mahnte er in dem Interview.

Deutschland fehle es allein bis 2020 an sieben Millionen qualifizierten Arbeitskräften. Eine andere Notwendigkeit sei deshalb die Zuwanderung. Auch wenn diese stark gestiegen ist, reiche sie noch lange nicht aus: "Zuletzt haben wir in Deutschland knapp 440 .000 Zuwanderer pro Jahr gezählt, die dauerhaft bleiben. Das ist erfreulich, wird aber bei Weitem nicht ausreichen, um unseren Wohlstand zu sichern."

"Mindestlohn ist ein Bremsklotz"

Auch den Mindestlohn kritisiert Grillo: "Er wird die deutsche Wirtschaft nicht vor die Wand fahren, aber er ist schon ein erheblicher Bremsklotz.“ Deutschland sei bisher gut damit gefahren, dass Löhne und Gehälter von Arbeitgebern und Gewerkschaften ausgehandelt wurden.

Der BDI, dem Grillo seit 2013 vorsteht, vertritt über 100.000 Unternehmen, die zusammen mehr als acht Millionen Menschen beschäftigen.


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