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Rente: CDU will Renteneintrittsalter an Lebenserwartung koppeln

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Debatte um Renteneintrittsalter  

CDU-Papier will Rentenstart an steigende Lebenserwartung koppeln

22.05.2016, 11:36 Uhr | dpa, rtr, t-online.de

Rente: CDU will Renteneintrittsalter an Lebenserwartung koppeln. In der Großen Koalition schwelt ein Streit über einen späteres Renteneintrittsalter. (Quelle: imago)

In der Großen Koalition schwelt ein Streit über einen späteres Renteneintrittsalter. (Quelle: imago)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist dafür, Paul Ziemak, Chef der Jungen Union (JU), auch: Nun hat der Vorstoß für ein späteres Renteneintrittsalter in der CDU weitere Fürsprecher bekommen. 

Die "Bild-Zeitung" berichtet von einem Papier, in dem sich Präsidiumsmitglied Jens Spahn und der Vorsitzende des Arbeitnehmerflügels, Karl Laumann, dafür aussprechen, das Renteneintrittsalter ab 2030 nicht mehr starr festzuschreiben. Vielmehr solle der Beginn des Ruhestands an die steigende Lebenserwartung angepasst werden. Dem Bericht zufolge soll zudem das Rentenniveau bis 2050 festgeschrieben werden.

Schäuble für fast automatischen Zusammenhang

Eine Anhebung des Renteneintrittsalters ab 2030 schrittweise von 67 auf 70 Jahre hatte JU-Chef Paul Ziemiak bereits vor einem Monat vorgeschlagen. Finanzminister Schäuble sagte kürzlich in Berlin, er glaube, es sei relativ sinnvoll, die Lebensarbeitszeit und die Lebenserwartung in einen fast automatischen Zusammenhang in der Rentenformel zu bringen.

Von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund waren die Äußerungen Schäubles umgehend kritisiert worden. Die Linkspartei legte zudem Daten vor, wonach mehr als jeder Fünfte ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren gar nicht erreichen würde.

CDU: "Gibt keine Beschlussvorlage"

Die CDU-Zentrale in Berlin sagte zu dem Bericht der "Bild", dass über Bundesfachausschüsse und andere Gremien permanent programmatische Arbeiten und Diskussionen stattfänden. "Es gibt aber keine Beschlussvorlage für das Präsidium zur Rentenpolitik." 

Im Berliner "Tagesspiegel am Sonntag" sprach sich Spahn auch gegen die Forderungen des Koalitionspartners SPD aus, das Rentenniveau auf dem heutigen Stand zu halten. Das wäre ziemlich teuer und hilft denen kaum, die es wirklich brauchen“, sagte der CDU-Politiker laut Vorab-Mitteilung. Er wundere sich, "dass eine Partei, die für die Arbeiter da sein will, nur über höhere Renten redet und nicht über die Beschäftigten, die das mit ihren Beiträgen teuer bezahlen müssten“, so Spahn weiter.

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