Sie sind hier: Home > Finanzen > Altersvorsorge > Rentenbesteurung >

CSU ärgert CDU mit eigenem Rentenkonzept

Alleingang  

CSU ärgert CDU mit eigenem Rentenkonzept

09.07.2016, 15:06 Uhr | t-online.de

CSU ärgert CDU mit eigenem Rentenkonzept. Erneut stellt sich Horst Seehofer gegen Angela Merkel. (Quelle: dpa)

Erneut stellt sich Horst Seehofer gegen Angela Merkel. (Quelle: dpa)

Ärger in der CDU: Die Schwesterpartei CSU will offenbar doch ein eigenes Rentenkonzept vorlegen. Dort wiegelt man ab: Es handele sich nicht um ein Konzept, sondern lediglich um Eckpunkte, so die Partei laut "Spiegel".

Noch im Juli will der bayerische Unionsableger dem Bericht zufolge ein eigenes Konzept für eine Rentenreform vorlegen.

Rentenniveau bis 2030 festschreiben

Der von Sozialministerin Emilia Müller erarbeitete Reformvorschlag sieht unter anderem eine Besserstellung der Eltern vor. Schon heute können die Rentenanwartschaften von Versicherten, die Kinder erziehen, aufgewertet werden.

Rentenschätzer

Schätzen Sie hier Ihre monatliche Rente und erfahren Sie, ob Sie richtig liegen.

 

Diese Kinderzuschläge sollen nach den Vorstellungen der CSU ausgedehnt werden. Außerdem will die Partei das Rentenniveau bis 2030 festschreiben. Das lehnt die CDU strikt ab. Müller soll ihre Pläne auf einer Klausurtagung des bayerischen Kabinetts Ende des Monats vorstellen.

CDU-Experten ärgern sich

Renten-Experten in der CDU reagieren umgehend: "Ich finde es wichtig, dass die Union eine gemeinsame Rentenpolitik macht", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in der Union, Karl-Josef Laumann, dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag".

Auch der Rentenexperte der CDU und Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der Bundestagsfraktion, Peter Weiß, nannte es erstrebenswert, sich im Wahlprogramm bei der Rentenpolitik "gemeinsam zu positionieren".

Die von der CSU verlangte Festschreibung bezeichnete er als unrealistisch. Das Rentenniveau bis 2030 auf aktuellem Stand zu belassen, koste 15 bis 16 Milliarden Euro, sagte Weiß dem "Tagesspiegel am Sonntag". Allein aus Steuermitteln sei das nicht zu finanzieren.

Gemeinsames Konzept vereinbart

Auf einer Klausurtagung in Potsdam hatten die beiden Parteien eigentlich vereinbart, nach den Auseinandersetzungen in der Flüchtlingspolitik künftig wieder geschlossener aufzutreten. "Wir hatten verabredet, mit einem gemeinsamen Konzept an die Öffentlichkeit zu gehen“, heißt es in der Parteispitze.

So sollten Laumann und CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn mit Müller über einen gemeinsamen Reformvorschlag verhandeln.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal