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CSU will die Mütterrente ausweiten

"Eine Frage der Gerechtigkeit"  

CSU will die Mütterrente ausweiten

27.07.2016, 07:39 Uhr | dpa

CSU will die Mütterrente ausweiten. Von Emilia Müllers Vorschlag zur Mütterrente würden rund 9,5 Millionen Frauen profitieren. (Quelle: imago images)

Von Emilia Müllers Vorschlag zur Mütterrente würden rund 9,5 Millionen Frauen profitieren. (Quelle: imago images)

Mütter, die vor 1992 Kinder zur Welt gebracht haben, sollen nach dem Willen von Bayerns Sozialministerin Emilia Müller künftig mehr Rente erhalten. Das neue Rentenkonzept der CSU-Politikerin sieht vor, die Bezüge dieser Mütter an diejenigen mit jüngeren Kindern anzupassen, wie der "Münchner Merkur" berichtet.

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Zuletzt hatte die schwarz-rote Koalition eine Verbesserung für Mütter älterer Kinder beschlossen. Ihnen werden bei der Rente nun zwei Erziehungsjahre anerkannt - und damit eines mehr als zuvor.

Drittes Erziehungsjahr auch für ältere Mütter

Müttern, deren Kinder nach 1992 zur Welt kamen, werden allerdings drei Jahre angerechnet. Dem Bericht zufolge will die CSU nun das dritte Erziehungsjahr bei allen anerkennen. Laut Rentenversicherung würde das einzelnen Müttern 30,45 Euro pro Monat und Kind zusätzlich bringen. Die Kosten der Aufstockung lägen laut Deutscher Rentenversicherung bei rund 6,5 Milliarden Euro pro Jahr. Rund 9,5 Millionen Frauen wären betroffen.

"Wir wollen gezielt etwas tun, um Altersarmut zu vermeiden. Betroffen sind vor allem Frauen, Mütter, Alleinerziehende und Erwerbsgeminderte", sagte Müller dem "Münchner Merkur". Die stellvertretende CSU-Chefin und Vorsitzende der bayerischen Frauen-Union, Angelika Niebler, betonte: "Die Anerkennung des dritten Erziehungsjahres ist eine Frage der Gerechtigkeit." Gerade ältere Mütter hätten Lücken in ihrer Erwerbsbiografie. Heute profitierten Mütter dagegen stärker von flexiblen Arbeitszeitmodellen und externer Betreuung.

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