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Rentenkasse verzeichnet Minus von 2,2 Milliarden Euro

Grund zur Sorge?  

Rentenkasse zwei Milliarden Euro im Minus

02.07.2017, 14:06 Uhr | dpa

Rentenkasse verzeichnet Minus von 2,2 Milliarden Euro. Alte Frau zählt Münzen in ihrer Handfläche (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/grinvalds)

Das Minus in der Rentenkasse fiel gegenüber dem Vorjahr um gut 600 Millionen Euro höher aus. (Quelle: grinvalds/Thinkstock by Getty-Images)

Die Rentenkasse hat im vergangenen Jahr ein Minus von 2,2 Milliarden Euro eingefahren. Die Ausgaben lagen bei 282,7 Milliarden, die Einnahmen bei 280,5 Milliarden Euro, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mitteilte. Ein Grund zur Sorge? Die Rentenversicherung beteuert: Die Lage ist gar nicht so schlecht.

Die Rentenkasse hat im vergangenen Jahr ein Minus von 2,2 Milliarden Euro eingefahren. Die Ausgaben lagen bei 282,7 Milliarden, die Einnahmen bei 280,5 Milliarden Euro, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund am Montag in Berlin mitteilte. Die "Ruhr Nachrichten" hatten zuvor unter Berufung auf die Kabinettsvorlage zum Entwurf für den Bundeshalt 2018 darüber berichtet.

Schuld an dem Minus sind auch Kosten für Reformen

Die Rentenversicherung führt die Entwicklung unter anderem auf die Kosten zurückliegender Reformschritte zurück – etwa die Einführung der Mütterrente. Auch die Rentenerhöhung 2016 schlage zu Buche.

Das Minus fiel gegenüber dem Vorjahr um gut 600 Millionen Euro höher aus. 2014 hatte die GRV noch einen Überschuss von 3,16 Milliarden Euro erzielt, 2015 rutschte sie dann mit 1,59 Milliarden Euro in die roten Zahlen. Ein Anstieg des Beitragssatzes von derzeit 18,7 Prozent ist dennoch nicht vorgesehen. Er könne bis 2021 stabil bleiben, so die Rentenversicherung.

Einnahmen aus Pflichtbeiträgen gestiegen

"Diese Entwicklung ist nicht Ausdruck einer schlechten Lage der Rentenversicherung, sondern Folge des gesetzlich vorgegebenen und geplanten Abbaus der Rücklagen", so die Rentenversicherung. Diese lagen Ende vergangenen Jahres bei 32,4 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus Pflichtbeiträgen sind 2016 um mehr als vier Prozent gestiegen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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