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Mehr als 1,4 Millionen Rentner haben einen Job

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Minijobs und Selbstständigkeit  

Mehr als 1,4 Millionen Rentner haben einen Job

25.03.2018, 11:43 Uhr | AFP, dpa

Mehr als 1,4 Millionen Rentner haben einen Job. Senioren und Arbeit: Immer mehr Rentner in Deutschland haben einen Job. (Quelle: dpa/Jan Woitas)

Senioren und Arbeit: Immer mehr Rentner in Deutschland haben einen Job. (Quelle: Jan Woitas/dpa)

Immer mehr Senioren in Deutschland sind auch als Rentner noch erwerbstätig. Nach aktuellen Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium gingen im Jahr 2016 rund 1,4 Millionen Rentner einer Beschäftigung nach. Im Jahr 2000 hatte ihre Zahl noch bei 539.000 gelegen. 

Mehr als 1,417 Millionen Rentner haben einem "Spiegel"-Bericht zufolge auch im hohen Alter noch einen Job. Wie das Magazin am Wochenende unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Grünen-Anfrage berichtete, gingen im Jahr 2016 rund 1,42 Millionen Rentner in Deutschland einer Beschäftigung nach. Im Jahr 2000 lag diese Zahl demnach noch bei 539.000.

Viele Rentner in Mini-Jobs

Dem Bericht zufolge ergaben Stichproben des Statistischen Bundesamts, dass der Großteil der erwerbstätigen Rentner (47,5 Prozent) in einem Minijob arbeitet. Als Selbständige waren demnach 24,8 Prozent der arbeitenden Senioren tätig. "Der Wechsel vom Erwerbsleben in den Ruhestand ist keineswegs so geregelt, dass alle Beschäftigten zurechtkommen", sagte der Grünen-Rentenexperte Markus Kurth dem Nachrichtenmagazin. Hier müsse der Gesetzgeber nachlegen.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung regte unterdessen mehr Flexibilität für arbeitende Rentner an. "Bei der Neueinstellung von Arbeitnehmern, die einen unbefristeten Rentenanspruch haben, sollte es keine Obergrenze bei Dauer und Zahl möglicher Befristungen geben", schrieben die beiden DIW-Experten Gert Wagner und Cornelius Richter in einem Beitrag für die Sonntagsausgabe des "Tagesspiegels". Der Gesetzgeber müsse eine entsprechende Regelung schaffen, die für Arbeitnehmer und Arbeitgeber Verlässlichkeit schaffe.

Experten sehen keine Verdrängung Jüngerer

Die Experten sehen zudem nicht die Gefahr einer Verdrängung jüngerer Arbeitnehmer durch ältere Beschäftigte. Ältere Menschen könnten so ihre Rentenansprüche erhöhen und Arbeitgeber könnten erfahrene Arbeitskräfte gewinnen, schrieben die DIW-Autoren.

Verwendete Quellen:
  • dpa, AFP

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