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Rente, Porto, Reisebuchungen: Was sich im Juli für Verbraucher ändert

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Von Rente über Urlaub bis Samenspende  

Was sich im Juli für Verbraucher ändert

01.07.2018, 10:39 Uhr | sm, dpa, rtr

Amalgam-Verbot: Ab Juli 2018 sind Zahnfüllungen aus dem belasteten Füllmaterial nicht mehr für jeden erlaubt. (Quelle: imago)
Was das Amalgam-Verbot für Zahnfüllungen bedeutet

Ab Juli 2018 sind Zahnfüllungen aus Amalgam - bei bestimmten Personengruppen - verboten. Doch muss man seine Amalgam-Füllungen nun entfernen? Sind diese giftig? Und ist dieses Verfahren mit Kosten verbunden?

Amalgam-Verbot: Ab Juli 2018 tritt auch in Deutschland eine neue EU-Verordnung in Kraft. (Quelle: ProSieben)


Was haben Renten, Reisebuchungen, das Porto oder die Samenspende gemein? Ab Juli 2018 treten nicht nur in diesen Fällen für Verbraucher Änderungen in Kraft. Welche das sind, lesen Sie hier.

Die Rente steigt um mehr als drei Prozent

Die Bezüge der rund 21 Millionen Rentner in Deutschland steigen spürbar. Im Westteil der Republik gibt es ein Plus von 3,22 Prozent, in den neuen Bundesländern steigen die Altersbezüge um 3,37 Prozent. Eine monatliche Rente von 1.000 Euro, die nur auf Westbeiträgen beruht, erhöht sich somit um 32,20 Euro und eine Rente, die nur auf Ostbeiträgen beruht, um 33,70 Euro. Zudem gleichen sich die Renten in Ost und West weiter an. Die Rentenwerte in Ostdeutschland erreichen damit 95,8 Prozent des Westniveaus.

Freibeträge für Witwen- und Witwerrente steigen

Ab 1. Juli 2018 erhöhen sich die Einkommensgrenzen für die Bezieher von Witwen- und Witwerrenten. Der Freibetrag, bis zu dem die Hinterbliebenenrente ohne Abzüge in voller Höhe gezahlt wird, ist abhängig vom Wohnsitz des Rentenempfängers. Er steigt ab Juli von 819 auf 845 Euro in den alten Bundesländern beziehungsweise von 783 auf 810 Euro in den neuen Bundesländern. Für jedes waisenrentenberechtigte Kind des Rentenempfängers erhöht sich der Freibetrag um 179 Euro im Westen und um 171 Euro im Osten.

Änderungen für Verbraucher in 2018

Lkw-Maut wird auch auf Bundesstraßen erhoben

Die Lkw-Maut wird auf alle Bundesstraßen ausgeweitet. Neben den 13.000 Autobahn-Kilometern und 2.300 Kilometern autobahnähnlicher Bundesstraßen werden für Lastwagen zusätzlich rund 40.000 Kilometer mautpflichtig. Die Einnahmen der öffentlichen Kassen sollen dadurch um bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr steigen.

EU-Pauschalreiserichtlinie weitet Insolvenzschutz für Urlauber aus

Verbraucher sind ab dem 1. Juli bei der Buchung von Urlaubsreisen besser geschützt. Unter anderem bekommen sie mehr Zeit, um Mängel zu melden. Bislang konnten Urlauber maximal bis einen Monat nach der Reise Mängel anzeigen, um Geld vom Veranstalter zurückzubekommen. Künftig ist dies bis zwei Jahre nach der Reise möglich. Zusätzlicher Schutz gilt auch, wenn jemand auf einem Buchungsportal für eine Reise mehrere unterschiedliche Leistungen innerhalb desselben Buchungsvorgangs ausgewählt hat – beispielsweise einen Flug, ein Hotel und einen Mietwagen. Damit entsteht eine sogenannte verbundene Reiseleistung, für die der Vermittler eine Insolvenzabsicherung vorlegen muss. Die Neuregelung gilt nicht nur für Onlineportale, sondern auch für Reisebüros.

Warnhinweis für rezeptfreie Schmerzmittel

Schmerzmittel wie Aspirin oder Ibuprofen, die ohne Rezept in der Apotheke erhältlich sind, bekommen einen neuen Warnhinweis. Auf der Außenpackung muss künftig aufgedruckt werden: "Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!" Dadurch sollen Nebenwirkungen wie Schlaganfälle, Magenblutungen sowie Leber- und Nierenschäden vermieden werden.

Portoerhöhung für Bücher- und Warensendungen

Die Verbraucher in Deutschland werden bei der Deutschen Post ab Juli mehr für Bücher- und Warensendungen zahlen müssen. Der Preis für eine Büchersendung bis zu 500 Gramm steigt um 20 Cent auf 1,20 Euro. Warensendungen bis zu 50 Gramm kosten künftig statt 90 Cent 1,30 Euro. Die letzte Preiserhöhung bei Bücher- und Warensendungen hat es 2013 gegeben.

Kein Amalgam für Schwangere und Kinder

Bei schwangeren Frauen und Kindern unter 15 Jahren sollen Zahnärzte nur noch in absoluten Ausnahmefällen auf Zahnfüllungen aus Amalgam zurückgreifen. Anstelle des quecksilberhaltigen Stoffes müssen in der Regel Alternativen – wie zum Beispiel Kunststofffüllungen – eingesetzt werden. Amalgam-Füllungen gelten zwar als ungefährlich, doch die EU will deren Verwendung trotzdem reduzieren. Quecksilber ist nämlich bereits in geringen Mengen giftig – deshalb drohen Gesundheitsrisiken bei der Verarbeitung, der Entsorgung und bei der Verbrennung von Verstorbenen.

Register für Samenspender und Empfängerinnen

Künftig können durch Samenspende gezeugte Menschen Informationen über ihre biologische Herkunft verlangen. Ab dem 1. Juli 2018 gibt es ein bundesweites Spenderregister, in dem die Daten von Samenspendern und -empfängerinnen für die Dauer von 110 Jahren gespeichert werden. Dies gilt allerdings nur, wenn die künstliche Befruchtung nach dem 30. Juni 2018 erfolgt ist.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • Reuters

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