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Neue Studie: Deutsche fürchten um ihre Rente

Neue Studie  

Deutsche fürchten um ihre Rente

19.03.2019, 17:56 Uhr | dpa

Erklär-Video zu Armut in Deutschland (Quelle: Imago)
Armut im reichen Deutschland

Rund 15,5 Millionen Menschen in Deutschland sind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das ist rund ein Fünftel der Bevölkerung. Immer mehr Menschen bleiben dauerhaft arm. (Quelle: t-online.de)

Armut in Deutschland: Immer mehr ältere Menschen sind davon betroffen und auf Grundsicherung angewiesen. (Quelle: t-online.de)


Viele Menschen in Deutschland fürchten sich vor Altersarmut. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie. Was den Bundesbürgern zusätzlich Sorgen bereitet, lesen Sie hier.

Nach einer repräsentativen Umfrage der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) machen sich fast vier von fünf Deutschen große Gedanken um ihre Finanzen im Alter. Langfristig sehen 76 Prozent der rund 1.000 Befragten zwischen 18 und 70 Jahren ihre Rente als eine Hauptsorge, heißt es in dem Bericht.

Kurzfristig fürchten sich viele vor Krankheit

Fast die Hälfte der Deutschen (45 Prozent) wäre laut Umfrage bereit, für eine höhere Rente zusätzlich zwei Prozent ihres Einkommens als Steuer- oder Beitragszahlung zu leisten. Damit liege Deutschland bei der Befragung in 21 Ländern deutlich über dem Durchschnitt von 38 Prozent, heißt es in der Untersuchung.

Rund die Hälfte der Befragten fürchtet sich kurzfristig vor Krankheit und Behinderung (51 Prozent), gefolgt von Kriminalität und Gewalt (47 Prozent). Finanzielle Schwierigkeiten kamen bei den kurzfristigen Ängsten mit 43 Prozent auf Platz 3.

Eine große Mehrheit der Deutschen (78 Prozent) ist der Meinung, dass die Regierung mehr für die wirtschaftliche und soziale Absicherung des Einzelnen tun sollte. Mit Blick auf 21 andere OECD-Staaten ist das ein Mittelwert. Den Spitzenplatz belegt Griechenland mit mehr als 90 Prozent. Am unteren Ende der Skala rangieren Frankreich und Dänemark mit Werten zwischen 40 und 50 Prozent.

Regierung sollte Reiche höher besteuern

Nur ein knappes Fünftel (18 Prozent) der Befragten in Deutschland glaubt allerdings, dass sich die Regierung bei der Einführung und Anpassung öffentlicher Leistungszahlungen für die Meinung der Bevölkerung interessiert.

Rund drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) sind in der Umfrage der Ansicht, dass die Regierung Reiche stärker als bisher besteuern sollte, um ärmere Bevölkerungsgruppen zu unterstützen. Damit gibt es in Deutschland mehr Befürworter einer stärkeren Umverteilung als in den meisten anderen Ländern.


Die OECD mit 36 Mitgliedstaaten will Politik unterstützen, die das wirtschaftliche und soziale Wohl der Bevölkerung fördert. Für die Umfrage wurden 2018 in zwei Wellen im Frühjahr und Herbst in 21 OECD-Ländern insgesamt 22.000 Menschen interviewt, darunter neben Europa auch in Israel, Chile, Mexiko und den USA.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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