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Rente: Viele Rentner müssen nach Erhöhung eine Steuererklärung abgeben

Nach Rentenerhöhung  

Viele Rentner müssen ab jetzt eine Steuererklärung abgeben

05.07.2019, 18:26 Uhr | dpa

Rente: Viele Rentner müssen nach Erhöhung eine Steuererklärung abgeben. Seniorin bei der Steuererklärung: Bis zu welcher Höhe eine Rente steuerfrei bleibt, hängt vom ersten Rentenjahr ab. (Quelle: imago images/photothek)

Seniorin bei der Steuererklärung: Bis zu welcher Höhe eine Rente steuerfrei bleibt, hängt vom ersten Rentenjahr ab. (Quelle: photothek/imago images)

Mit der Anhebung der Rentenwerte werden viele Senioren zum ersten Mal steuerpflichtig. Doch sie können sich vom Fiskus einen Teil des Geldes zurückholen.

Rentner können sich freuen: Sie bekommen seit dem 1. Juli mehr Geld. Allerdings sind die jährlichen Rentenanpassungen für alle Rentner in voller Höhe steuerpflichtig, erklärt der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL). Viele Rentner müssen darum eine Steuererklärung abgeben.

Einige Rentner bleiben davon jedoch verschont. Denn auch der Grundfreibetrag steigt an. Das bedeutet, wer mit seiner Monatsrente nach der Rentenanpassung diesen Betrag nicht überschreitet, muss keine Steuern nachzahlen.

Freibetrag hängt vom ersten Rentenjahr ab

Bis zu welcher Höhe eine Rente steuerfrei bleibt, hängt vor allem vom Jahr des erstmaligen Rentenbezugs ab. Bei Rentenbeginn 2005 oder früher wird ein Freibetrag in Höhe von 50 Prozent gewährt. Alle späteren Jahrgänge haben geringere Freibeträge.

Solange keine weiteren Einkünfte vorliegen, sind für den Rentnerjahrgang 2005 im Westen nun 1.606 Euro und im Osten 1.506 Euro pro Monat steuerfrei. Für Neurentner des Jahres 2019 bleiben monatliche Rentenzahlungen in Höhe von etwa 1.172 Euro im Westen und 1.176 Euro im Osten steuerfrei. Für Ehepaare verdoppeln sich die Werte.
 

 
Wer mit seiner Monatsrente nach der Rentenanpassung diese Werte nicht überschreitet, muss keine Steuernachzahlung einkalkulieren. Wenn noch andere Einkünfte vorliegen, muss im Einzelfall berechnet werden, ob eine Steuer anfällt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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