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Goldman-Sachs-Chef streicht 67,9 Millionen als Bonus ein

Manager-Belohnung  

Goldman-Sachs-Chef streicht 67,9 Millionen als Bonus ein

23.12.2007, 12:16 Uhr | Spiegel online, t-online.de

Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein (Foto: Reuters) Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein (Foto: Reuters) Es ist der höchste Bonus in der Geschichte der Wall Street: Goldman-Sachs-Chef Blankfein streicht eine Prämie von 67,9 Millionen Dollar ein - weil die Investmentbank trotz Kreditkrise unter seiner Führung Rekordgewinne gemacht hat. Blankfein erhält seine Jahresprämie zusätzlich zu einem Festgehalt von vergleichsweise bescheidenen 600.000 Dollar.

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Stundenlohn fast 19.000 Dollar
Der beeindruckende Stundenlohn des Goldman-Sachs-Chefs beträgt damit insgesamt 18.819 Dollar - vorausgesetzt er arbeitet sieben Tage die Woche mindestens zehn Stunden. Vom Bonus selbst erhält der Spitzenbanker 26,8 Millionen Dollar in bar. Die übrigen 41,1 Millionen Dollar bekommt er als Paket aus später einlösbaren Aktien und Optionen.
Von solchen Prämien können deutsche Top-Manager nur träumen - und selbst für Blankfein bedeutet der diesjährige Bonus einen Aufschlag von mehr als 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies geht aus Unterlagen hervor, die Goldman Sachs bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat.

Finanzmarkt-Krise besser als andere gemeistert
Dass die Investmentbank ihren Chef mitten in der Kreditkrise derart reich beschenkt, verwirrt nur auf den ersten Blick. Denn Goldman Sachs meisterte unter Blankfein die Turbulenzen an den Finanzmärkten weitaus besser als die Konkurrenten und fuhr einen Rekordgewinn ein. Blankfeins Kollegen bei den Wettbewerbern Morgan Stanley und Bear Stearns müssen dagegen in diesem Jahr wegen der Kreditkrise auf ihre Sonderzahlungen verzichten. Zu groß waren die Verluste durch Milliarden-Abschreibungen.

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