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Bonuszahlungen: 1000 RBS-Banker kündigen im Bonus-Streit

Bonuszahlungen  

1000 RBS-Banker kündigen im Bonus-Streit

09.12.2009, 11:45 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, dpa-AFX

Ciao RBS: Das sagen die 1000 Banker, die im Bonus-Streit gekündigt haben (Foto: AFP)Ciao RBS: Das sagen die 1000 Banker, die im Bonus-Streit gekündigt haben (Foto: AFP) Mehr als 1000 Investmentbanker der staatlichen Royal Bank of Scotland (RBS) haben laut einem Bericht der "Sunday Times" im Streit um Bonuszahlungen gekündigt. Sie reagierten damit auf Drohungen des Finanzministeriums als Hauptaktionär, Boni in Höhe von insgesamt 1,5 Milliarden Pfund (derzeit rund 1,65 Milliarden Euro) nicht zu genehmigen. #


Konkurrenz wirbt Banker ab

Allein das Jahresgehalt der Investmentbanker, die nun ihren Hut genommen haben, betrug demnach 600 bis 700 Millionen Pfund im vergangenen Jahr. Konkurrenten hatten sie abgeworben und ihnen garantierte Boni zugesagt. In der Finanzbranche ist eine bezahlte Übergangszeit von mindestens drei Monaten üblich.

AIG-Manager wollen ebenfalls klagen

Auch mehrere hochrangige AIG-Manager haben einem Zeitungsbericht zufolge im Streit um die Kürzung der Bezüge mit ihrer Kündigung gedroht. Sie fürchteten, dass ihre Gehälter für 2009 gekürzt und für 2010 deutlich eingeschränkt würden, schreibt das "Wall Street Journal". Zwei der fünf Manager hätten ihre Drohung aber über das Wochenende bereits zurückgezogen.


Staatlich unterstützte Firmen sollen Gehalt kürzen

Grund für den Ärger der Manager sind Pläne der US-Regierung, die Gehälter und Boni von Spitzenmanagern staatlich unterstützter Firmen drastisch zu kürzen. AIG-Chef Robert Benmosche hatte zuletzt Spekulationen über einen möglichen Rücktritt aus diesem Grund dementiert. Die US-Notenbank hatte AIG im vergangenen Jahr aus Angst vor einem Kollaps mit globalen Folgen stützen müssen. Bisher summieren sich die Finanzhilfen auf rund 180 Milliarden Dollar. Im Gegenzug erhielt der Staat knapp 80 Prozent der Anteile.


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