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Daimler-Mitarbeiter bekommen wieder mehr Geld

dpa

Aktualisiert am 14.04.2010Lesedauer: 3 Min.
Daimler blickt optimistisch in die Zukunft (
Daimler blickt optimistisch in die Zukunft ( (Quelle: dpa))
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Vorstand, F├╝hrungskr├Ąfte und mehrere zehntausend Mitarbeiter beim Autobauer Daimler bekommen dank des anziehenden Autoabsatzes von Juli an wieder ihr volles Entgelt. "Die Gehaltsk├╝rzungen bei den F├╝hrungskr├Ąften laufen am 30. Juni ab", sagte Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth in einem Gespr├Ąch mit der Nachrichtenagentur dpa. "Das war von Anfang an als ein zeitlich befristeter Solidar-Beitrag gedacht." Beim Vorstand entspricht der Verzicht etwa zwei Monatsgeh├Ąltern, bei leitenden F├╝hrungskr├Ąften einem Gehalt. F├╝r den Rest des Jahres erwartet der Konzern eine Fortsetzung der guten Absatzsituation.

Daimler auf Sparkurs

Mehrere zehntausend Tarifmitarbeiter m├╝ssen seit Mai vergangenen Jahres herbe Einbu├čen hinnehmen. Arbeitszeit und Monatslohn wurden um 8,75 Prozent gek├╝rzt. Derzeit sind 96.000 Mitarbeiter davon betroffen. "Das werden wir auch nicht verl├Ąngern", sagte Porth. Die Ma├čnahmen sind teil des massiven Sparkurses, den Daimler-Chef Dieter Zetsche wegen der dramatischen Absatzkrise eingeschlagen hatte. Gespart wird auch k├╝nftig bei den Reisekosten und anderen Ausgaben. "Das ist eine Kultur, die wollen wir ├╝ber die Krise retten."

Leiharbeiter bew├Ąhrten sich in der Krise

In der Krise habe sich auch gezeigt, wie wichtig die Arbeit mit Leiharbeitern f├╝r Unternehmen in Deutschland sei, um flexibler auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu k├Ânnen. "Grunds├Ątzlich hat die Krise eindeutig gezeigt, dass wir dieses Instrument brauchen", sagte Porth. Wichtig dabei: "Die Zeitarbeitgeber m├╝ssen daf├╝r sorgen, dass sie ├╝ber geeignete Qualit├Ątskriterien und geeignete Vereinbarungen mit Gewerkschaften zu wertgesch├Ątzten und anerkannten Arbeitgebern werden."

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Bezahlung nach Tarif

Die Stuttgarter haben momentan in der Produktion etwa 600 Leiharbeiter. "Daimler schlie├čt nur Vertr├Ąge mit Arbeitgebern ab, die ihre Mitarbeiter nach Tarifvertrag bezahlen", betonte Porth. "Ein Zeitarbeiter verdient bei uns so viel, wie ein anderer Mitarbeiter, der bei uns einsteigt." Ob es k├╝nftig bei Daimler eine weitere Verlagerung der Produktion ins Ausland gibt, wollte der Manager nicht sagen. "Das wird von der Dynamik der M├Ąrkte in der Zukunft abh├Ąngen. Aber konkrete Pl├Ąne oder Entscheidungen dazu gibt es nicht."

Ehrgeizige Jahresziele

Konkreter wurde Daimler-Chef Dieter Zetsche auf der Hauptversammlung. Der Konzern hat sich nach starken Verkaufszahlen im ersten Quartal ehrgeizige Jahresziele gesetzt. "Wir wollen 2010 etwa doppelt so schnell wachsen wie der globale Pkw- Markt", sagte der Daimler-Vorstandsvorsitzende. Bei der Ergebnisentwicklung sieht der Konzernlenker das Herzst├╝ck des Autobauers Mercedes-Benz Cars ebenfalls ├╝ber Plan. "Wir haben uns nicht darauf beschr├Ąnkt, in der Krise den Kopf ├╝ber Wasser zu halten", erkl├Ąrte der Vorstandsvorsitzende vor rund 5000 Aktion├Ąren. "Wir haben strategisch weiter unsere Hausaufgaben gemacht." Aktion├Ąrssch├╝tzer warfen dem Autobauer dagegen vor, noch immer nicht die Technologief├╝hrerschaft zur├╝ckerobert zu haben. Vor dem Kongresszentrum versammelten sich als "Sensenm├Ąnner" verkleidete Konzerngegner und kritisierten, das Management habe aus Profitgier Arbeitspl├Ątze vernichtet.

Mercedes-Benz Cars ├╝ber Plan

F├╝r das laufende Jahr bekr├Ąftigte Zetsche die Konzernprognose, ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mehr als 2,3 Milliarden Euro einzufahren (2009: minus 1,5 Mrd). "Grunds├Ątzlich sehen wir f├╝r Daimler aber ein sehr viel h├Âheres Ertragspotenzial", betonte der Manager. F├╝r Mercedes-Benz Cars haben sich die Stuttgarter f├╝r 2010 ein EBIT von ├╝ber 1,5 Milliarden Euro als Ziel gesetzt. "Nachdem die ersten drei Monate nun sehr gut verlaufen sind, ist das Wort '├╝ber' deutlich hervorzuheben", sagte Zetsche. Die Daimler-Aktie legte nach der Ank├╝ndigung zu.

Potenzial in China und Indien

Die traditionellen M├Ąrkte seien von ihren Wachstumsraten eher begrenzt, hie├č es. Interessant seien vor allem China und Indien. "Wenn man an diesen Wachstumsphasen im Ausland teilnehmen will, dann muss man sich auch vor Ort industriell engagieren. Und das tun wir." Davon profitierten auch die Standorte in Deutschland. "Das ist kein Trend gegen Deutschland. Wenn wir in China ein Werk ausbauen, dann profitiert Untert├╝rkheim ├╝ber Zulieferungen genauso wie wenn wir in Sindelfingen Fahrzeuge bauen."

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