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Niedriglohn: Frauen am häufigsten betroffen

Arbeitsmarkt  

Niedriglohn: Frauen am häufigsten betroffen

07.03.2011, 15:32 Uhr

Niedriglohn: Frauen am häufigsten betroffen. Jede dritte weibliche Vollzeitkraft zählt zu den Geringverdienern (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Jede dritte weibliche Vollzeitkraft zählt zu den Geringverdienern (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Niedriglohn ist nicht nur bei Frauen mit Minijob und in Teilzeitarbeit verbreitet. Auch jede dritte Frau mit einer Vollzeitstelle ist Geringverdienerin. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, die der "Frankfurter Rundschau" vorliegt.

Laut Bericht waren Ende 2009 in Deutschland 2,4 Millionen weibliche Vollzeit-Beschäftigte Geringverdienerinnen. Das entspricht einem Anteil von 33 Prozent. Bei Vollzeit arbeitenden Männern ist der Anteil der Niedriglohn-Beschäftigten mit 13 Prozent deutlich kleiner.

Als Geringverdiener gelten Beschäftigte, die weniger als zwei Drittel des mittleren Einkommens beziehen. Betrachte man alle Erwerbstätigen inklusive Teilzeitkräften und Minijobbern, seien sogar 68 Prozent der Niedriglohn-Bezieher weiblich, sagte die Arbeitsmarktexpertin Claudia Weinkopf von der Universität Duisburg-Essen der Zeitung.

Linke fordert gesetzlichen Mindestlohn

Zum 100. Internationalen Frauentag ergebe sich damit ein ernüchterndes Bild, beklagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Sabine Zimmermann. Nötig sei ein gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro, von dem vor allem Frauen profitieren würden.

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