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Josef Ackermann: Deutsche Bank kassiert neun Millionen an Gehalt

Josef Ackermann kassiert Millionen-Gehalt

15.03.2011, 19:16 Uhr | dpa, dapd, dapd, dpa, t-online.de

Josef Ackermann: Deutsche Bank kassiert neun Millionen an Gehalt. Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank (Foto: imago)

Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Üppiger Geldsegen für Josef Ackermann: Der Boss der Deutschen Bank kassierte im vergangenen Jahr 8,8 Millionen Euro. Damit ist der Top-Banker aber nicht mal Spitzenverdiener im eigenen Haus. So geht aus dem Geschäftsbericht der Bank hervor, dass der Chef des Investmentbankings, Anshu Jain, rund 12 Millionen Euro erhalten soll. Auch im Vergleich zu anderen deutschen Top-Managern fiel Ackermann zurück.

Autobosse überflügeln Ackermann

Ackermann führte lange Zeit die Gehaltsliste deutscher Manager an. Nun fiel er 2010 hinter VW-Chef Martin Winterkorn (9,3 Millionen Euro) zurück. Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche (8,8 Millionen Euro) ist mittlerweile mit ihm auf Augenhöhe. Und auch sein möglicher Nachfolger Jain übertrifft den Top-Banker. Der Investmentbanker zeichnet für den Großteil des Gewinns der Deutschbanker verantwortlich und kommt insgesamt auf knapp 12 Millionen Euro. Davon werden allerdings fast 9 Millionen erst später ausgezahlt - abhängig vom Geschäftserfolg.

Bar ausgezahlt bekommt Ackermann zunächst rund 2,7 Millionen Euro, wie die Deutsche Bank mitteilte. Jeweils gut 2,5 Millionen Euro sind Aktien und eine Barvergütung, die - abhängig vom Geschäftserfolg - erst nach einigen Jahren gewährt werden. Aktien im Wert von knapp 1,1 Millionen Euro bekommt der 63-Jährige sofort, muss diese aber über einen bestimmten Zeitraum halten.

Gehalt in mehrere Tranchen aufgeteilt

Da Ackermanns sogenannte hinausgeschobene Barvergütung von gut 2,5 Millionen Euro erst bei Auszahlung in die Gesamtbezüge einzurechnen ist, weist der Frankfurter DAX-Konzern in seinem aktuellen Geschäftsbericht Ackermanns Jahresbezüge mit insgesamt 6,3 Millionen Euro aus. Ein Jahr zuvor waren es nach damaliger Rechnung rund 9,6 Millionen - nach den inzwischen konkretisierten und nun zugrundegelegten Rechnungslegungsstandards rund 7,5 Millionen.

Insgesamt summierte sich die Vergütung für die acht Mitglieder des Vorstandes für das Jahr 2010 auf 32,4 Millionen Euro. Zusätzlich wurde den Managern eine später auszuzahlende Barvergütung von rund 12,4 Millionen Euro zugesagt. Damit ist die Summe insgesamt höher als im Vorjahr, als die acht Vorstände auf eine Gesamtvergütung von 38,98 Millionen Euro kamen.

Die Deutsche Bank hatte 2010 trotz Milliardenkosten für die Integration von Postbank und Sal. Oppenheim sowie Investitionen in den Umbau des Investmentbankings kräftig verdient - auch wenn der Überschuss auf rund 2,3 (Vorjahr: 5) Milliarden Euro einbrach. Das von Jain geführte Investmentbanking trug einmal mehr den Löwenanteil der Erträge bei.

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