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Studie: Morgenmuffel oder Frühaufsteher? Wie die Deutschen arbeiten wollen

Studie  

Morgenmuffel oder Frühaufsteher?

03.03.2010, 12:32 Uhr | t-online.de/business

Studie: Morgenmuffel oder Frühaufsteher? Wie die Deutschen arbeiten wollen. Morgenmuffel oder Frühaufsteher? Wie die Deutschen arbeiten wollen (Foto: Imago)

Morgenmuffel oder Frühaufsteher? Wie die Deutschen arbeiten wollen (Foto: Imago)

Morgenstund hat Gold im Mund – dieses Sprichwort scheint vor allem für Berufstätige zu gelten. Zahlreiche deutsche Arbeitnehmer geben einem frühen Arbeitsbeginn klar den Vorzug, das ergab zumindest eine aktuelle Umfrage des Karriereportals Monster. Nur weniger als ein Drittel der Befragten ist mit seiner aktuellen Arbeitszeit zufrieden. Wir verraten Ihnen, wie die Deutschen am liebsten arbeiten würden.

Länger schlafen oder früher Feierabend

27 Prozent bezeichnen sich als Morgenmuffel und wollen am liebsten länger im Bett bleiben, weitere 27 Prozent sind mit ihrem Arbeitsbeginn vollauf zufrieden und 46 Prozent würden auch früher zur Arbeit gehen. Die befragten Österreicher zeigen genau die gleiche Tendenz wie ihre deutschen Arbeitskollegen. Unter den befragten Schweizern gibt immerhin ein Drittel an, gerne etwas länger schlafen zu wollen. 33 Prozent der Umfrageteilnehmer aus der Schweiz finden den Beginn ihres Arbeitstages genau richtig und 34 Prozent hätten nichts dagegen, schon früher mit der Arbeit anzufangen.

Work-Life-Balance am wichtigsten

„Viele Arbeitnehmer gehen lieber früh zur Arbeit weil sie dann schon den späten Nachmittag für sich privat nutzen können. So bleibt mehr Zeit für Erledigungen und Freizeit mit Freunden und Familie. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance wird im oft stressigen Alltag immer wichtiger“, so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Jeder Mensch hat einen anderen inneren Rhythmus. Arbeitgeber die dies zum Beispiel mit Gleitarbeitszeit berücksichtigen, können bestmöglich von hoch produktiven und effizienten Mitarbeitern profitieren.“

Inneren Schweinehund überwinden

Denjenigen Arbeitnehmern, die ihren Arbeitsbeginn als zu früh empfinden und Schwierigkeiten haben, morgens aufzustehen, empfiehlt der Persönlichkeitstrainer Marco von Münchhausen: „Vor dem Einschlafen sollte man sich bildlich vor Augen führen, was man am nächsten Tag vor hat. Sich auszumalen, wie man gut ausgeschlafen und voller Tatendrang den Tag beginnt, erzeugt positive Gefühle, die am nächsten Morgen eine sehr reale Sogkraft entfalten und gegen die der innere Schweinehund wenig ausrichten kann.“

An der Umfrage von Monster nahmen 5033 Befragte in Deutschland, Österreich und der Schweiz teil.

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