Eurozone: Arbeitslosigkeit steigt 2013 auf neuen Rekordwert


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Studie: Arbeitslosigkeit in Eurozone steigt 2013 auf neuen Rekord

Von dapd, dpa, t-online, afp
Aktualisiert am 03.01.2013Lesedauer: 2 Min.
Schlangen von Arbeitsuchenden in Madrid
Schlangen von Arbeitsuchenden in Madrid (Quelle: Reuters-bilder)
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Die Lage auf den Arbeitsmärkten der Eurozone spitzt sich zu. Dieses Jahr wird einer Studie zufolge die Arbeitslosigkeit im Euro-Raum weiter steigen. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte werde die Zahl der Menschen ohne Job in den 17 Mitgliedsstaaten von knapp 19 Millionen am Jahresende 2012 fast auf 20 Millionen klettern und damit "ihren Höhepunkt erreichen", teilte die Unternehmensberatung Ernst & Young mit. Am schlimmsten sehe es für die südeuropäischen Krisenstaaten aus. Einen Sprung nach vorn wird aber auch Deutschland nicht schaffen.

Lage in Hellas am schlimmsten

Im Jahr 2010 waren laut der Analyse noch 15,9 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Am höchsten werde die Arbeitslosigkeit 2013 in Griechenland sein mit 28 Prozent, gefolgt von Spanien mit 27 Prozent und Portugal mit 17 Prozent. Bereits im Oktober 2012 hatte die Schuldenkrise die Zahl der Arbeitslosen im Euro-Raum auf den damaligen Rekordstand von 18,7 Millionen und die Arbeitslosenquote auf 11,6 Prozent steigen lassen.

"Ein weiteres schwieriges Jahr liegt vor der Eurozone", zitiert der "Spiegel" die Autoren der Studie. Und auch für Deutschland ist Ernst & Young zufolge 2013 erstmals seit dem Jahr 2009 mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit zur rechnen. Die Arbeitslosigkeit werde auf internationaler Berechnungsgrundlage aller Voraussicht nach um etwa 100.000 "leicht steigen" auf etwa 2,5 Millionen Menschen ohne Arbeitsstelle. Die Arbeitslosenquote erhöhe sich damit auf 5,7 Prozent.

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BA-Chef rechnet nicht mit Einbruch

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, rechnet für 2013 mit einer Stagnation auf dem Arbeitsmarkt. Er erwarte weder einen spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit noch eine Trendwende zum Schlechteren, sagte der BA-Chef. 2012 gab es nach BA-Angaben hierzulande durchschnittlich 2,897 Millionen Arbeitslose und damit so wenige wie seit 1991 nicht mehr.


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Die gute Nachricht: 2014 könnte die Eurozone bei der Arbeitslosigkeit "das Schlimmste hinter sich haben", erklärten die Experten. Die Wirtschaft werde auf den Wachstumspfad zurückkehren. Das wirke sich aber erst mit Verzögerung auf den Arbeitsmarkt aus. Im nächsten Jahr seien deswegen in den 17 Mitgliedsstaaten wahrscheinlich noch immer 19,6 Millionen Menschen ohne Arbeit.

Lage in Spanien saisonal aufgehellt

In Spanien indes gingen die Arbeitslosenzahlen im Dezember nach offiziellen Angaben erstmals seit Monaten wieder zurück. Die Zahl der Menschen ohne Arbeitsplatz schrumpfte um rund 59.100 oder 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 4,9 Millionen, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Dies entsprach dem ersten Rückgang seit Juli.

Politiker warnten jedoch vor Euphorie, schreibt der "Spiegel". In Spanien helle sich traditionell zum Jahresende die Lage am Arbeitsmarkt etwas auf, da Saisonkräfte für das Weihnachtsgeschäft gebraucht würden.

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