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"FAZ": Vollbeschäftigung für Akademiker

"FAZ": Vollbeschäftigung für Akademiker

17.05.2013, 20:56 Uhr | dpa, t-online.de

"FAZ": Vollbeschäftigung für Akademiker. Studenten als angehende Akademiker haben derzeit beste Jobchancen (Quelle: dpa)

Studenten als angehende Akademiker haben derzeit beste Jobchancen (Quelle: dpa)

Bei den Akademikern in Deutschland herrscht derzeit praktisch Vollbeschäftigung. Das geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, über die die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Samstag) berichtet. Demnach liegt die Arbeitslosenquote bei Beschäftigten mit Universitätsabschluss derzeit trotz eines geringen Anstiegs nur bei 2,4 Prozent. Von den ungelernten Arbeitskräften seien dagegen fast 20 Prozent arbeitslos hieß es.

Zwischen 2001 und 2011 habe die Zahl der Erwerbstätigen in dieser Gruppe um 2,5 Millionen oder knapp 50 Prozent auf 7,7 Millionen zugelegt. Darüberhinaus seien Akademiker am kürzesten arbeitslos: Mehr als die Hälfte bezieht dem Bericht zufolge weniger als drei Monate lang Arbeitslosengeld, nur zwölf Prozent suchen länger als ein Jahr einen neuen Job.

Ungelernte sind länger arbeitslos

Unter Arbeitslosen ohne Berufsabschluss sei es mehr als jeder Fünfte. Mit einer Erwerbstätigenquote von fast 88 Prozent für Akademiker liegt Deutschland demnach hinter Norwegen auf Platz zwei in Europa und über dem EU-Durchschnitt von 82 Prozent.

Am gefragtesten waren Hochschulabsolventen im Bereich Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialberatung mit mehr als 17.000 Stellen, wie die Zeitung weiter schreibt. Auch Spezialisten für Informatik sowie Handel und Vertrieb seien begehrt. Daran wird sich nach Einschätzung der BA künftig wenig ändern. Mittelfristig dürfte die Nachfrage nach Akademikern angesichts frei werdender Stellen weiter steigen.

Vollbeschäftigung nicht gleich null Arbeitslosigkeit

Vollbeschäftigung bedeutet übrigens nicht, dass die Arbeitslosenquote bei null Prozent liegt. Die Wissenschaft nimmt an, dass bei zwei bis vier Prozent Vollbeschäftigung herrscht. Die Arbeitslosen befinden sich dann in einem kurzen Übergang zwischen zwei Jobs oder sind nicht vermittelbar. Außerdem ist es extrem unwahrscheinlich, dass der letzte Arbeitslose auch noch auf die letzte freie Stelle passt. Unterhalb von zwei Prozent Arbeitslosigkeit wird es für Unternehmen praktisch unmöglich, noch geeignete Bewerber für ihre unbesetzten Arbeitsplätze zu finden.

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