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Wissenswertes, bevor Sie Freiberufler werden

Karriere  

Freiberufler werden: Das müssen Sie beachten

28.01.2014, 09:56 Uhr | st (IP)

Lassen Sie Ihrer Kreativität am liebsten freien Lauf und organisieren sich Ihren Arbeitsalltag gern selbst, kann es eine sinnvolle Alternative zum Angestelltenverhältnis sein, Freiberufler zu werden. Wer ausdauernd ist und die bürokratischen Hürden überwindet, hat die Möglichkeit, kontrolliertes Einkommen und persönliche Freiheit miteinander zu verknüpfen.

Mut zur Selbstständigkeit

Nur drei Prozent der Deutschen können sich laut dem Meinungsforschungsinstitut Statista eine Selbstständigkeit ganz sicher vorstellen. Dabei kann es in bestimmten Bereichen sehr lukrativ sein, Freiberufler zu werden.

Sind Sie in der Lage, alle Arbeitsprozesse des persönlichen Berufsfeldes selbst zu erledigen und dabei preislich mit vergleichbaren Anbietern zu konkurrieren, sollten Sie eine Selbstständigkeit ernsthaft in Betracht ziehen. Wer für die Übergangszeit finanzielle Unterstützung benötigt, sollte sich allerdings vorher über die Ansprüche bei  Eigenkündigung des Arbeitsverhältnisses informieren.

Freiberufler werden – ein bürokratischer Akt

Eine selbständige Tätigkeit wird durch die Gewerbeanmeldung erwirkt, die in Deutschland, zwischen 15 und 65 Euro kostet. Sie kann bei der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft beantragt werden. Durch die Gewerbeanmeldung werden weitere Behörden über Ihre Selbstständigkeit informiert, was einigen bürokratischen Aufwand nach sich zieht.

Wer einen Existenzgründungszuschuss vom Bund beziehen möchte, muss den entsprechenden Antrag bereits im Vorfeld bei der Bundesagentur für Arbeit einreichen und bewilligen lassen, da eine solche Förderung nach Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit nicht mehr möglich ist.

Der ideale Standort

Je nach benötigter Ausstattung zur Ausübung des Gewerbes fallen weitere Kosten an. Dazu kann auch der Erwerb oder die Anmietung eines Ladengeschäftes gehören. Während Ärzte und Rechtsanwälte weniger auf werbewirksame Lokalitäten angewiesen sind, leben Einzelhandel und Kunstberufe häufig von der Laufkundschaft und sind deshalb auf eine hohe Fluktuation angewiesen. Ohne große Ausgaben lassen sich Online-Jobs bewältigen, solche Internetarbeitsplätze werden sowohl bei Firmen als auch bei Freiberuflern immer beliebter.

Chancen und Risiken

Die kleinste Form der Selbstständigkeit beginnen Sie als eingetragener Kaufmann (e.K.). Beachten Sie bei dieser Unternehmensform, dass der Inhaber nicht nur mit seinem Geschäfts-, sondern auch mit seinem Privatvermögen haftet. Wer Familie – insbesondere Kinder – hat, sollte sich allerdings genau überlegen, ob er bereit ist, dieses Risiko einzugehen. Vor allem zu Beginn der Selbstständigkeit übersteigen die Investitionen nämlich häufig die Einnahmen. Hilfe im Vorfeld bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) in Form von Kursen und persönlichen Gesprächen, viele Fragen können aber bereits auf professionellen Online-Beratungsportalen geklärt werden.

Ein Tipp: Rechnen Sie bei der Selbstständigkeit mit erhöhten Nebenkosten, denn Sie müssen sich beispielsweise bei einer privaten Krankenversicherung anmelden, eine Berufsunfähigkeits- sowie eine Arbeitslosenversicherung abschließen.

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