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US-Arbeitsmarktbericht lässt Euro-Kurs abrutschen - Dax steigt

Zinswende voraus?  

US-Arbeitsmarktbericht lässt Euro-Kurs abrutschen - Dax steigt

05.06.2015, 14:58 Uhr | rtr, dpa, t-online.de

Die US-Wirtschaft hat im Mai weit mehr Jobs geschaffen als erwartet. Die Zahl der neuen Stellen stieg um 280.000, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das ist der größte monatliche Zuwachs seit Dezember. Zuvor befragte Ökonomen hatten lediglich mit 225.000 neuen Stellen gerechnet. Dies schüre Spekulationen auf eine baldige Zinswende in den USA, sagte ein Börsianer. Der Euro-Kurs verlor daraufhin mehr als einen Cent und rutschte zeitweise unter die Marke von 1,11 Dollar.

Am Vortag hatte die Gemeinschaftswährung noch fast die 1,14-Dollar-Marke erreicht.

Die Erwerbslosigkeit ist im Mai jedoch gestiegen. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote stieg deshalb leicht auf 5,5 Prozent. Im April war die Quote auf einen siebenjährigen Tiefstand gefallen. Die US-Wirtschaft war zu Jahresbeginn geschrumpft. Dies hatte Sorgen geweckt, der Aufschwung könnte ins Stocken geraten.

US-Konjunktur dürfte anziehen

Zuletzt kam eine Reihe von enttäuschenden Daten hinzu - etwa zur Auftragslage der Industrie und zum Konsum. Daher gilt eine Zinserhöhung der US-Notenbank (Fed) im Juni als eher unwahrscheinlich.

Experten erwarten für September oder später die Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik. Für den weiteren Jahresverlauf rechnen Ökonomen mit einer anziehenden Konjunktur. Die Fed hält den Schlüsselzins bereits seit Ende 2008 auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent.

Aktienindizes verkleinern Verluste

Der Deutsche Aktienindex Dax reagierte nach Veröffentlichung der US-Daten mit einer Verkleinerung seiner vorherigen Verluste. Am stand er ein Prozent unter Vortag bei nun 11.224 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte stand Freitagnachmittag mit 1,4 Prozent in der Kreide bei 19.994 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax sank um 1,3 Prozent auf 1670 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,4 Prozent.

Am Anleihenmarkt setzte sich die Nervosität der vergangenen Tage fort. Der Bund-Future (Juli-Kontrakt) verlor zuletzt 0,6 Prozent auf 150,65 Euro.

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