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Opel will wegen Russland-Sanktionen Kurzarbeit beantragen

Wegen Russland-Sanktionen  

Opel muss Kurzarbeit beantragen

19.07.2015, 16:33 Uhr | AFP, dpa

Opel will wegen Russland-Sanktionen Kurzarbeit beantragen. Die Mitarbeiter des Autokonzerns Opel müssen sich auf schwierige Zeiten einstellen. (Quelle: dpa)

Die Mitarbeiter des Autokonzerns Opel müssen sich auf schwierige Zeiten einstellen. (Quelle: dpa)

Schwere Zeiten für die Mitarbeiter des Autobauers Opel. Der Konzern wird in seinen Werken Eisenach und Rüsselsheim Kurzarbeit beantragen müssen. Bis Jahresende seien voraussichtlich rund 25 Tage in Eisenach und 15 Tage in Rüsselsheim vorgesehen, teilte das Unternehmen mit.

Damit sollen laut Unternehmensführung die Folgen des Rückzugs aus dem Russland-Geschäft aufgefangen werden.

Ein zweiter Grund sei die weiterhin nur moderate Entwicklung des gesamteuropäischen Fahrzeugmarkts. Die Planung für die einzelnen Modelle werde daher an die "aktuelle Marktsituation"angepasst, um die Lagerbestände und die damit verbundenen Kosten abzubauen.

Russland-Sanktionen schlagen durch

Bereits im März hatte Opel angekündigt, sich wegen der tiefen Absatzkrise Ende 2015 aus Russland zurückzuziehen. Opel hatte nach eigenen Angaben für das Geschäftsjahr 2015 ursprünglich den Verkauf von mehr als 80.000 Fahrzeugen in Russland geplant. Dieses Volumen könne nur zum Teil über Absatzzuwächse in anderen Märkten kompensiert werden, hieß es.

Optimistischer Blick nach vorne

Opel sei dennoch zuversichtlich, den Wachstumstrend der vergangenen zwei Jahre fortsetzen zu können, teilte der Autobauer weiter mit.

Von Januar bis Juni 2015 verkaufte das Unternehmen mit 582.300 Fahrzeugen drei Prozent oder rund 18.400 Einheiten mehr als in der Vorjahresperiode. Der gesamteuropäische Automobilmarkt habe mit rund 18,7 Millionen Einheiten im vergangenen Jahr um fast 4,5 Millionen Einheiten unter dem Rekord-Niveau von 2007 gelegen, hieß es weiter. Marktbeobachter würden auch für dieses Jahr keine "nennenswerte Erholung" erwarten.

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