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Fernsehen: ProSiebenSat.1 beschäftigt Medienaufsicht

ProSiebenSat.1  

Sat.1 beschäftigt Medienaufsicht

17.07.2007, 14:59 Uhr | dpa / onWirtschaft, 17.07.2007, t-online.de

Dem TV-Konzern ProSiebenSat.1 droht wegen seines Sparkurses Ärger mit der Medienaufsicht. Die zuständige Landesanstalt für Medien und Kommunikation (LMK) in Rheinland-Pfalz kündigte Konsequenzen an, sollte der Fernsehsender seinen Pflichten als Vollprogramm nicht nachkommen.

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Vorgang wird genau geprüft
Nach der Einstellung der Magazine "Sat.1 am Mittag" und "Sat.1 am Abend" aus Kostengründen wollen die Medienwächter den Vorgang genau daraufhin prüfen, ob der Sender die Voraussetzungen für ein Vollprogramm noch erfüllt. Denkbar sei anderenfalls, das die Einspeisung des Programms ins analoge Kabelfernsehen wegfallen könnte, so der Direktor der LMK, Manfred Helmes.

Kostenbremse nach Milliardenübernahme
Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 Media tritt nach der milliardenschweren Übernahme der europäischen Sender-Kette SBS auf die Kostenbremse und streicht konzernweit rund 180 Jobs. Der Chef der Sendergruppe, Guillaume de Posch, bestätigte auf der Hauptversammlung in München das Aus der Boulevard-Magazine "Sat.1 am Mittag" und "Sat.1 am Abend". "Damit wird auch ein gewisser Stellenabbau verbunden sein, der jedoch unter Berücksichtigung der Fluktuation und so sozialverträglich und fair wie möglich durchgeführt wird." Im harten Wettbewerb auf dem Fernsehmarkt biete der Zusammenschluss mit SBS große Chancen. "In SBS haben wir den perfekten Partner", sagte de Posch. Aktionärsvertreter kritisierten vor allem den hohen Kaufpreis.

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Ertragskraft soll gestärkt werden
ProSiebenSat.1 hatte die SBS Broadcasting Group für 3,3 Milliarden Euro übernommen. Die Akquisition ist kreditfinanziert. Zusammen kommen beide Unternehmen auf rund drei Milliarden Euro Umsatz und 6000 Beschäftigte. Der künftig zweitgrößter TV-Konzern Europas will Marktführer RTL angreifen. Dabei solle auch die Ertragskraft gestärkt werden, sagte de Posch: "Wir müssen profitabler werden, um auch in Zukunft in neue Aktivitäten wie Online und neue Programme investieren zu können und die Gruppe weiter voranzutreiben."

Entscheidung nicht auf Druck der Gesellschafter
Von den geplanten Einschnitten sind rund 100 Jobs in Berlin und weitere 80 in München betroffen, hieß es aus Unternehmenskreisen. De Posch verteidigte die Einschnitte, die allein vom Management der Gruppe beschlossen worden seien und "nicht auf Druck von Gesellschaftern wie KKR und Permira". Das Sat.1-Management habe alle Sendungen auf Leistung und Rentabilität überprüft. Bei der Programmreform würden einige Formate ersetzt, "die diesen Ansprüchen nicht genügen."

Magazine unrentabel
Nach den Worten von Sat.1-Geschäftsführer Matthias Alberti sind von der Absetzung der beiden Sat.1-Boulevard-Magazine insgesamt 54 Beschäftigte betroffen, die man über die Maßnahmen informiert habe. Die Magazine hätten sich nicht rentabel verkaufen lassen, so Alberti weiter. Ihre Einstellung habe keine Auswirkungen auf die Hauptnachrichten. Ziel sei es, die Programmbudgets so Erfolg versprechend wie möglich einzusetzen.

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